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Adolf-Schmidt-Medaille für LMU-Vizepräsident Reinhard Putz

München, 13.08.2009

LMU-Vizepräsident Professor Reinhard Putz ist mit der Adolf-Schmidt-Medaille geehrt worden. Sie wurde ihm auf dem 70. Medizinischen Fakultätentag (MFT) im Juni in Leipzig übergeben.

Reinhard Putz wurde 1942 in Innsbruck geboren. Nach dem Studium der Medizin, Promotion und Habilitation an der Universität Innsbruck wurde er 1982 Lehrstuhlinhaber für Anatomie an der Universität Freiburg. 1989 folgte Putz einem Ruf an die LMU München. Seine umfangreiche wissenschaftliche Tätigkeit, die nicht zuletzt durch zahlreiche nationale und internationale Ehrungen und Preise dokumentiert wird, konzentriert sich auf Funktionelle Anatomie und Biomechanik des Skelettsystems. An der LMU hat sich Professor Putz insbesondere für das München-Harvard-Programm der Medizinischen Fakultät engagiert. Aus diesem erfolgreichen Programm zur fallbasierten praxisnahen Medizinerausbildung hat sich die neue Studienordnung „Medizinisches Curriculum München (MeCuM-LMU)“ entwickelt. Auch war er maßgeblich an der Etablierung des Masterstudienganges „Master of Medical Education“ beteiligt.

Die Adolf-Schmidt-Medaille, die an den Mitbegründer des MFT erinnert, ist dessen höchste Auszeichnung. Sie wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich um die universitäre Medizin in Deutschland in herausragender Weise verdient gemacht haben. Bei der Preisverleihung im Juni regte Reinhard Putz die medizinischen Fakultäten in seinen Dankesworten an, einen noch stärkeren Fokus auf die Qualitätsverbesserung der Lehre zu legen: „Die akademische Lehre braucht einen eigenen Marktwert.“

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