Ludwig-Maximilians-Universität München
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Wenn die innere Uhr Probleme in der Ehe macht

LMU-Forscher Roenneberg veröffentlicht Chronobiologie-Buch

München, 04.03.2010

„Sechs Stunden Schlaf für einen Mann, sieben für eine Frau und acht für einen Narren“, soll Napoleon einmal gesagt haben. Kein Wunder: Er selbst kam mit sehr wenig Schlaf aus. Einstein dagegen brauchte anscheinend mindestens zehn Stunden Schlaf, um optimale Leistungen zu erbringen. Nun war weder Napoleon in dieser Hinsicht besonders willensstark, noch Einstein faul. Der Schlaf des Menschen wird zu einem Großteil von der inneren Uhr bestimmt – und zwar auch in Hinsicht auf die Schlafdauer und den Schlafzeitpunkt. Praktisch alle Lebewesen haben eine innere Uhr. Der LMU-Forscher Professor Till Roenneberg gehört zu den weltweit führenden Chronobiologen. Er hat selbst die Mechanismen, die unserer inneren Uhr zugrunde liegen, über Jahrzehnte in sehr unterschiedlichen Lebewesen untersucht – von Einzellern und einfachen Pilzen bis hin zum Menschen. Seine Erkenntnisse und viele andere Informationen aus der Welt der inneren Uhr hat er nun in dem Buch „Wir wir ticken. Die Bedeutung der Chronobiologie für unser Leben“ veröffentlicht.

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