Ludwig-Maximilians-Universität München
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Antrittsvorlesung von Christian Ochsenfeld

München, 26.11.2010

Zur Antrittsvorlesung von Professor Christian Ochsenfeld, Inhaber des Lehrstuhls für Theoretische Chemie, lädt die Münchner Chemische Gesellschaft ein. Am Dienstag, 30. November, spricht er zum Thema „Schrödinger's World: Quantum-Chemical Calculations in Molecular Sciences“. Im Januar war der Chemiker dem Ruf auf den neu ein- gerichteten Lehrstuhl für Theoretische Chemie an der LMU gefolgt.

Geboren 1968, studierte Christian Ochsenfeld Chemie an der Universität Karlsruhe und promovierte dort 1994. Direkt im Anschluss setzte er seine Forschungstätigkeit für drei Jahre an der University of California, Berkeley, als Postdoktorand fort, um 1998 – unterstützt durch ein Liebig- und später ein Emmy Noether-Stipendium – zur Habilitation an die Universität Mainz zu gehen. Von 2002 bis 2010 war er Professor für Theoretische Chemie an der Universität Tübingen und erhielt 2009 fünf Rufe auf Professuren.

Seine Forschungsinteressen liegen in der Entwicklung und Anwendung quantenchemischer Methoden zur Berechnung großer Molekülsysteme. „Dabei versuchen wir“, so Ochsenfeld, „die komplexen Gleichungen zur Beschreibung molekularer Materie zu lösen – genauer die sogenannte Schrödinger-Gleichung. Zentrales Problem ist dabei, dass der Rechenaufwand mit der Molekülgröße extrem anwächst. Daher entwickeln wir neue Methoden, die diesen Anstieg fundamental reduzieren und so auch die Beschreibung sehr komplexer Systeme mit mehr als 1.000 Atomen erlauben.“ Insgesamt habe sich das Gebiet in den letzten Jahren rasant entwickelt.

Beginn der Antrittsvorlesung von Christian Ochsenfeld, zu der die Münchner Chemische Gesellschaft einlädt, ist am Dienstag, 30. November, um 17.15 Uhr im Buchner-Hörsaal, Butenandtstraße 5 bis 13.

 

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