Ludwig-Maximilians-Universität München
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Tagung zu Transformationen von Wissen in der niederländischen Expansion

München, 12.10.2010

Wie und warum wurde Wissen transformiert, wenn es aus dem Bereich expansiver Institutionen in andere Kontexte übertragen wurde? Mit diesen Fragen befasst sich die Tagung „Transformationen von Wissen in der niederländischen Expansion“, die am 14. und 15. Oktober vom Sonderforschungsbereich 573 „Pluralisierung und Autorität in der Frühen Neuzeit“ in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit im Historicum München einlädt.

Chancen und Probleme des Wissenstransfers werden an der niederländischen Expansion besonders deutlich, da sie vor allem von Handelskompanien getragen wurde, die ein merkantiles kaufmännisches Verständnis von „nützlichem“ Wissen hatten. So entstanden fast zwangsläufig diskursive Brüche, wenn Wissen aus diesem in andere Kontexte transferiert wurde. Thematisiert werden die historischen Rahmenbedingungen des Transfers ebenso wie die Praktiken, die angewandt wurden, um Anschlussfähigkeit herzustellen, und die Folgen, die diese Vorgänge hatten.

Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch.

 

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