Ludwig-Maximilians-Universität München
print

Links und Funktionen
Sprachumschaltung

Navigationspfad


Inhaltsbereich

Den Blick für neue Perspektiven öffnen

Vortragsreihe über Meisterwerke islamischer Kunst

München, 15.10.2010

Das Münchner Zentrum für Islamstudien (MZIS) veranstaltet im Rahmen seiner Reihe „Mosaiksteine – Kulturen des Islam“ im Wintersemester 2010 / 2011 acht Vorträge über Meisterwerke islamischer Kunst. Die Vortragsreihe ist eingebettet in das interdisziplinäre Programm „Changing Views", das anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Ausstellung „Meisterwerke muhammedanischer Kunst“ realisiert wurde. Die Schau fand 1910 in München statt und versuchte, sich von Orientalismus und exotischen Fantasien zu lösen – was einen neuen Maßstab für die Rezeption islamischer Kunst in Europa setzte. Angelehnt an die Intention der Schau sollen auch in der Vortragsreihe islamische Kunstwerke aus neuen Perspektiven betrachtet werden. Experten aus Universitäten und Museen werden dabei Werke ihrer Wahl – teils sind es Exponate von 1910 – präsentieren und den Blick für die faszinierende Eigenart und Vielfalt islamischer Kulturen öffnen.

Zum Auftakt der Veranstaltung wird die Kunsthistorikerin Dr. Eva Troelenberg am 19. Oktober unter dem Titel „Die besten Sachen“ das Konzept des „Meisterwerks“ in der Münchener Ausstellung vorstellen. Der Initiator und wissenschaftliche Berater des Programms „Changing Views“, Professor Avinoam Shalem (LMU), wird am 2. November über das Jahr 1910 als einen Wendepunkt in der Geschichte der Kunst Europas vortragen und unter anderem die sogenannte Objektivität des Betrachters zu dieser Zeit darstellen. Die weiteren Vorträge beschäftigen sich mit Kunstwerken von der Freitagsmoschee in Isfahan bis zu islamischem Buchschmuck.

Veranstaltet wird die Vorlesungsreihe vom Münchner Zentrum für Islamstudien (MZIS) in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Türkischen Gesellschaft Bayern e.V., der Gesellschaft der Freunde islamische Kunst und Kultur e.V. sowie dem Institut für Kunstgeschichte der LMU.

Verantwortlich für den Inhalt: Kommunikation und Presse