Ludwig-Maximilians-Universität München
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Tagung untersucht Dichtung und Philosophie in der Frühen Neuzeit

Professor Anthony Long von der University of California, Berkeley, hält Abendvortrag

München, 02.03.2010

Über das Verhältnis von Dichtung und Philosophie in der Frühen Neuzeit diskutieren internationale Experten auf einer Tagung an der LMU, die vom Sonderforschungsbereich „Pluralisierung und Autorität in der Frühen Neuzeit“ organisiert wird. Die Tagung findet vom 4. bis 6. März 2010 im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ) in der Amalienstraße 38 statt. Am 4. März hält Professor Anthony Long von der University of California, Berkeley, ab 20 Uhr einen Abendvortrag zum Thema „Poets as Philosophers and Philosophers as Poets: Parmenides, Plato, Lucretius, Wordsworth“. Der Vortrag findet im Senatssaal der LMU, Geschwister-Scholl-Platz 1, statt.

Der Schwerpunkt der Tagung liegt neben der Analyse des Verhältnisses von Dichtung und Philosophie auf einem Phänomen, das die verschiedensten Diskurse betrifft: die Grenzen des Textes. Die Teilnehmer diskutieren das Verhältnis von Textaußen und Textinnen und die verschiedenen Funktionen, die die Textgrenze selbst bei kommunikativen Aushandlungsprozessen innerhalb eines von Pluralität geprägten Feldes übernehmen kann.

Die Tagung umfasst insgesamt 21 Beiträge und besteht aus den drei Sektionen „Paratext“, „Text“ und „Epitext“. Die Sektionstitel gehen auf die Einteilung des französischen Literaturwissenschaftler Gérard Genette zurück. Ein Paratext bietet Zusatzinformationen, die über den eigentlichen Text hinausweisen, etwa in der Form eines Vor- oder Nachwortes, einer Widmung oder Fußnoten. Der Paratext begleitet, steuert, kommentiert und ergänzt den „Haupttext“. Epitext nennt man nach Genette eine mit dem Haupttext eng verbundene Textergänzung, etwa eine Rezension oder ein Interview.

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