Ludwig-Maximilians-Universität München
print

Links und Funktionen
Sprachumschaltung

Navigationspfad


Inhaltsbereich

Internationale Eibsee-Konferenz feiert 10-jähriges Jubiläum

Wissenschaftler diskutieren Alzheimer, Parkinson und Co

München, 18.10.2010

Zum 10. Mal trifft sich die internationale Elite der Demenzforschung im Schatten der Zugspitze: Vom 27. – 30. Oktober präsentieren die Wissenschaftler am Eibsee nahe Garmisch-Partenkirchen neue Erkenntnisse aus der Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen. Das thematische Spektrum der Vorträge ist breit gefasst und reicht von  Alzheimer und Parkinson über Prionkrankheiten bis zur seltenen Stirnhirn-Demenz.

Das Eibsee-Meeting ist die wichtigste Konferenz der Demenzforschung in Deutschland, zu der hochkarätige Experten aus der ganzen Welt zusammenkommen. Im Rahmen der Konferenz wird mit dem Preis der Hans und Ilse Breuer Stiftung auch der deutschlandweit höchstdotierte Alzheimer-Forschungspreis vergeben. Organisator der Tagung ist der LMU-Alzheimerforscher Professor Christian Haass, der auch das Deutsche Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) leitet.

Neurodegenerative Erkrankungen in der Bevölkerung nehmen - auch aufgrund der signifikant gestiegenen Lebenserwartung – immer mehr zu. Sie sind gekennzeichnet durch einen zunehmenden Zerfall der intellektuellen Fähigkeiten und erfordern ab einem bestimmten Stadium eine umfassende Pflege der Erkrankten. Da eine Heilung bislang nicht möglich ist, stellt die Zunahme der Demenzerkrankungen eine große Herausforderung für das Gesundheitssystem im 21. Jahrhundert dar. Vor diesem Hintergrund hat ihre Erforschung auch eine große gesellschaftliche Relevanz, da ein besseres Verständnis der Krankheiten auch neue Therapie-Möglichkeiten eröffnet.

Verantwortlich für den Inhalt: Kommunikation und Presse