Ludwig-Maximilians-Universität München
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„Hamburger Initiative“ keine Alternative zum ZVS-Serviceverfahren:

Die Position der LMU in der aktuellen Diskussion um die Zulassungsverfahren in den Numerus Clausus-Fächern

München, 16.02.2009

Die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München beteiligt sich auch weiterhin an dem neuen ZVS-Serviceverfahren in den Fächern BWL und Jura, um dieses sinnvolle Verfahren weiter voranzubringen. Ziel ist es dabei, das Problem der Mehrfachbewerbungen in örtlich zulassungsbeschränkten Studiengängen im Interesse der Studierenden zu lösen. Das derzeitige ZVS-Serviceverfahren soll zu einem EDV-gestützten System ausgebaut werden, in dem die Studienbewerber, Universitäten und die ZVS laufend miteinander kommunizieren können.

Bis diese Ausbaustufe Wirklichkeit wird, sieht die LMU in der sogenannten „Hamburger Initiative“ eine Möglichkeit, die Studienbewerber für andere örtlich zulassungsbeschränkte Studiengänge wie zum Beispiel Biologie zu entlasten. Diese Initiative ist von Seiten der LMU auf keinen Fall als künftiges Gegenmodell zu einem verbesserten Serviceverfahren gedacht.

Die Vereinbarung der Universitäten, die sich in Hamburg getroffen haben, sieht vor, dass die Zulassungszeiten zum kommenden Wintersemester 2009/2010 vereinheitlicht werden. Studienbewerber haben damit die Zulassungen und Ablehnungen aller Hochschulen, an denen sie sich beworben haben, gleichzeitig vorliegen und können sich entscheiden sowie an der bevorzugten Hochschule immatrikulieren. Vermieden wird durch diese Absprache, dass Studienbewerber im Hauptverfahren das Studienplatzangebot der Universität annehmen, die als erste einen Zulassungsbescheid versendet, um sich bei Zusage einer anderen Universität gleich wieder zu exmatrikulieren. Dies ist eine punktuelle Verbesserung der bisherigen praktischen Abläufe, die aber keinen Ersatz für die mit einem verbesserten Serviceverfahren angestrebte koordinierte Abwicklung von örtlichen Auswahlverfahren darstellt.

 

 

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