Ludwig-Maximilians-Universität München
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Volkskundler hinterfragen die Methoden ihres Faches

München, 20.10.2009

Gesellschaften entwickeln sich beständig weiter. Aktuell setzen sich die westlichen Gesellschaften mit den Auswirkungen der Globalisierung auseinander. Diese Veränderungen wirken sich auch auf Fragestellungen und Methoden der Volkskunde/Europäische Ethnologie aus. Klassische Zugänge wie die Feldforschung müssen angesichts fortschreitender Globalisierungsprozesse überdacht werden. Neue Felder wie die Internetforschung oder Science- and Technology-Studien erfordern neue methodische Ansätze. Doch nicht nur das „Handwerkszeug“ will den Gegenständen gemäß überholt und angepasst werden, auch die reflexive Verwissenschaftlichung der Gesellschaft fordert das Fach Volkskunde/Europäische Ethnologie zu neuen Reflektionen seiner „weichen“ Methoden und der eigenen Positionierung als Wissenschaftler heraus. Eine Vorlesungsreihe des Instituts für Volkskunde/Europäische Ethnologie an der LMU widmet sich diesen Fragen.

 

 

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