Ludwig-Maximilians-Universität München
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Tagung zum Humanitären Völkerrecht an der LMU

München, 14.04.2009

Vom 15. bis 18. April 2009 findet an der LMU die Tagung der Deutschen Gesellschaft für Völkerrecht (DGVR) zum Thema „Moderne Konfliktformen: Humanitäres Völkerrecht und privatrechtliche Folgen“ statt. Im Fokus der von der LMU (Professor Dagmar Coester-Waltjen) und der Universität der Bundeswehr (Professor Daniel-Erasmus Khan) organisierten Tagung steht vor allem, wissenschaftlich fundierte und praxisgerechte Antworten auf aktuelle und grundsätzliche Rechtsfragen zu finden. Dabei geht es insbesondere um die rechtlichen Fragen des Einsatzes, der Begrenzung und der Folgen militärischer Gewalt. So befassen sich die Tagungsvorträge unter anderem mit dem humanitären Völkerrecht in asymmetrischen Konflikten, mit dem Einsatz von Seestreitkräften zur Verhinderung von Terrorismus und Verbreitung von Massenvernichtungswaffen, der Beschlagnahme durch Besatzungsmächte und Internationales Sachenrecht sowie mit Schadensersatzansprüchen der Zivilbevölkerung.

Die Deutsche Gesellschaft für Völkerrecht (DGVR) wurde 1917 gegründet. Derzeit sind rund 400 Experten Mitglieder der Gesellschaft, darunter Wissenschaftler, Richter, Diplomaten, hochrangige Beamte der Ministerialbürokratie und andere Entscheidungsträger. Ziel der DGVR ist die Förderung und Pflege des Völkerrechts, des Internationalen Privatrechts und anderer Zweige des Internationalen Rechts.

Weitere Informationen unter www.dgvr2009.de.

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