Ludwig-Maximilians-Universität München
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Strukturwandel des Holzes

Neue Ausstellung in der UniGalerieLMU

München, 01.10.2009

„Holz neu zu beleben, seine Strukturen einem Wandel zu unterwerfen“ – das strebt der Münchner Künstler und LMU-Angestellte Willi Ernst Seitz mit seinen Kunstobjekten an. Diese sind in der neuen Ausstellung der UniGalerieLMU mit dem Titel „Strukturwandel“ zu sehen, die am 6. Oktober um 18 Uhr Vernissage feiert. Anschlie?end sind die Werke vom 7. Oktober bis 18. Dezember ausgestellt. In seiner Kunst kombiniert Seitz verschiedene Hölzer, zum Teil setzt er Mineralsteine als Kontraste auf das Holz oder montiert gespaltene, teilweise farbige Holzstücke auf Hartfaserplatten. Das Holz sei dabei ganz unterschiedlicher Herkunft, so der Künstler: „Ich verarbeite Fundstücke aus der Natur oder kombiniere sie mit bereits verwendetem Holz, zum Beispiel von Möbeln, Türen oder Lieferpaletten.“ Das Holz bekomme dabei „in einem zweiten oder sogar dritten Leben eine völlig neue Bedeutung“. Zudem hebt Willi Ernst Seitz Strukturen hervor, indem er Holzteile zerlegt, zerschneidet, spaltet und neu zusammenfügt. Seine aus Holzbruch entstandenen Werke „Megacities“ zum Beispiel bestehen aus Holz und Stein, den Lattenrost seines Bettes verwandelte er künstlerisch in das Objekt „Varioflex“ und das farbige Tafelbild „Lichtung“ fügte er aus gespalten Palettenholz-Brettern zusammen.

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