Ludwig-Maximilians-Universität München
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„Eine Bücherwelt in Trümmern“

München, 30.01.2009

Ab 3. Februar widmet sich die Ausstellung „Eine Bücherwelt in Trümmern“ der Entwicklung der Universitätsbibliothek (UB) München zwischen 1945 und 1955. Anhand zentraler Eckpunkte wie dem Wiederaufbau von Gebäude und Bestand werden die wesentlichen Entwicklungslinien der UB anschaulich aufgezeigt. Die Ausstellung berücksichtigt zudem die Entnazifizierung des Personals sowie die schwierige finanzielle Lage der UB in den ersten Nachkriegsjahren. Eng damit verknüpft waren die Zusammenlegungspläne mit der unmittelbar benachbarten Bayerischen Staatsbibliothek. Erst 1956 wurde mit dem Beschluss zum Kauf des Salinengebäudes die provisorische Unterbringung der Universitätsbibliothek beendet und der Fusionsgedanke endgültig verworfen. Großen Anteil an der Profilierung der UB als souveräne und wieder bedeutende Bibliothek im deutschen Wissenschaftsbetrieb hatten auch die ersten beiden Bibliotheksdirektoren der Nachkriegszeit. Walter Plöbst und Theodor Ostermann stellten die Weichen für den Weg der UB aus den Trümmern des Krieges, der im 22 Jahre nach Kriegsende bezogenen Neubau einen Abschluss fand.

Die von den beiden Studentinnen Louisa Wickert und Iris Schledermann konzipierte Ausstellung ist vom 3. Februar bis 14. April 2009 in der Ausleihhalle der Universitätsbibliothek München im Erdgeschoß zu sehen. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 9.00 bis 22.00 Uhr.

 

 

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