Ludwig-Maximilians-Universität München
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Kolloquium zu Tempel im Alten Orient

München, 25.09.2009

Mit dem Thema „Tempel im Alten Orient“ befasst sich das 7. Internationale Colloquium der Deutschen Orient-Gesellschaft (DOG) an der LMU zwischen dem 11. und dem 13. Oktober 2009. Organisiert wird das Kolloquium vom Institut für Assyriologie und Hethitologie und vom Institut für Vorderasiatische Archäologie. Tagungsort ist das LMU-Hauptgebäude, Geschwister-Scholl-Platz 1.

Tempel prägten die altorientalischen Kulturen in mehrfacher Hinsicht in entscheidender Weise. Sie waren religiöse Bauwerke, erfüllten aber außer den kultisch-rituellen auch weitere Funktionen: Tempel bildeten das Zentrum der Städte in baulicher und sozialer Hinsicht, ihnen kam eine enorme wirtschaftliche Bedeutung zu und sie waren den königlichen Bauherren und Stiftern eng verbunden. Im Laufe der Jahrhunderte änderten sich Aussehen und Aufgaben der Tempel, ebenso sind regionale Unterschiede zu beobachten.

Die Münchner Tagung soll eine Bilanz des heutigen Kenntnisstandes ziehen und aktuelle Fragen der Forschung vorstellen. Der Schwerpunkt liegt auf Mesopotamien (Babylonien, Assyrien) zur Zeit der Keilschriftkulturen, ohne aber die Vorgeschichte und angrenzende Regionen (Anatolien, Syrien und Iran) ganz aus den Augen zu verlieren. Eröffnet wird das Kolloquium am 11. Oktober um 18 Uhr mit einem Vortrag von Professor Kay Kohlmeyer (Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin) mit einem Vortrag zum Thema „Der Tempel des Wettergottes von Aleppo“.

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