Ludwig-Maximilians-Universität München
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LMU-Mediziner erhält japanische Forschungsförderung

München, 25.02.2009

Die Mizutani Stiftung, Tokyo, hat Professor Markus Sperandio vom Walter Brendel Zentrum für Experimentelle Medizin der LMU eine Forschungsförderung bewilligt. Die Stiftung unterstützt jedes Jahr etwa 15 Wissenschaftler weltweit, die auf dem Gebiet der Glykobiologie arbeiten. Die Glykobiologie beschäftigt sich mit den biologischen Funktionen von Zuckern jenseits ihrer Energiespeicheraufgaben.

In diesem Jahr werden zwei europäische Wissenschaftler gefördert, darunter Professor Sperandio als einziger Deutscher. Er beschäftigt sich schon länger mit der Leukozytenrekrutierung bei Entzündungen und deren Beeinflussung durch Zuckermodifikationen. So konnte ein internationales Forscherteam unter Leitung von Professor Markus Sperandio vor Kurzem die Rolle spezifischer Zuckermoleküle (Sialinsäure) bei diesem Vorgang untersucht.

Thema seines nun geförderten Projektes ist in Anlehnung an seine bisherige Forschung die Bedeutung der Sialyltransferase ST3Gal-IV für die erfolgreiche Rekrutierung von eosinophilen Granulozyten in entzündlich verändertes Gewebe, wie sie beispielsweise bei Asthma oder Parasiteninfektionen beobachtet wird. Das Projekt wird von der Mizutani Stiftung mit vier Millionen Yen gefördert, das entspricht etwa 32.000 Euro.

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