Ludwig-Maximilians-Universität München
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Neues DFG-Graduiertenkolleg an der LMU

„Religiöse Kulturen im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts“

München, 13.05.2009

Ein neues Graduiertenkolleg wird die Osteuropastudien und die religionsgeschichtliche Forschung an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München zukünftig weiter deutlich stärken: „Religiöse Kulturen im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts“ ist der Titel des jetzt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft bewilligten Kollegs, das in Kooperation mit der Prager Karls-Universität und dem Münchener Collegium Carolinum eingerichtet wird. Es orientiert sich an der Leitfrage, wie die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert die religiösen Gemeinschaften sowie deren Symbolisierungen und Praktiken prägten und wie diese ihrerseits auf die gesellschaftlichen Entwicklungen zurückwirkten. Die Forschung im Kolleg befasst sich mit fünf zentralen Themenkomplexen: dem Wandel religiöser Systeme unter den Bedingungen der Moderne, dem Widerstreit von Wissenschaft und Religion, dem Verhältnis zwischen Religion und europäischen Nationalismen, der Religion in der Stadt und schließlich mit den Wechselbeziehungen zwischen Religion und Geschlecht.

 

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