Ludwig-Maximilians-Universität München
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LMU-Berkeley-Kooperation:

Konferenz zu Religion und Politik in der westlichen Welt

München, 02.07.2009

Auf welch unterschiedliche Weise Religion, Politik und Gesellschaft in Europa und den USA zusammenwirken, steht im Mittelpunkt einer Konferenz, die am 2. und 3. Juli zum Thema „For God’s Sake: Religion and Politics in the West“ auf Schloss Elmau stattfindet. Unter der Leitung von Michael Brenner, Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur an der LMU, sowie John Efron, Institute of European Studies an der University of California at Berkeley, erörtern renommierte Fachwissenschaftlerinnen und –wissenschaftler aus aller Welt, wie die Immigration das soziale Gleichgewicht auf beiden Seiten des Atlantiks verändert hat. Am Beispiel von Holland, Großbritannien, Frankreich, Italien und den USA werden die Auswirkungen diskutiert, die religiöser Radikalismus und Fundamentalismus auf Politik und Gesellschaft dies- und jenseits des Atlantiks ausüben.  Außerdem wird untersucht, wie Christen, Muslime und Juden die Säkularisation im Spiegel der Moderne interpretieren und welche Konsequenzen es hat, wenn Religion ins öffentliche Leben eindringt.

Die diesjährige Konferenz ist die dritte einer Reihe, die im Sommer 2007 mit einem Symposium zum Thema „Islam through Jewish Eyes: Judaism through Muslim Eyes“ startete und im Jahr darauf die Bedeutung des jüdischen und islamischen Erbes für die europäische Kultur untersuchte. Die LMU fördert die Konferenz im Rahmen des „LMU-Berkeley Research in the Humanities Program“. Dieses ist ein integraler Bestandteil der Forschungskooperation, die die LMU im Rahmen des Zukunftskonzepts LMUexcellent im August 2007 mit der University of California at Berkeley (UCB) geschlossen hat. Darüber hinaus wird die Tagung durch das Institute of European Studies an der University of California at Berkeley, die Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis, den Freundeskreis der Abteilung für Jüdische Geschichte und Kultur an der LMU sowie durch Schloss Elmau unterstützt.

Verantwortlich für den Inhalt: Kommunikation und Presse