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Karl-Ziegler-Preis für Professor Paul Knochel

München, 03.08.2009

Professor Paul Knochel vom Department für Chemie und Biochemie der LMU wurde mit dem Karl-Ziegler-Preis 2009 der Karl-Ziegler-Stiftung ausgezeichnet. Der von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) verliehene Preis ist mit 50.000 Euro dotiert. Professor Knochel wurde damit für seine international führenden Arbeiten auf dem Grenzgebiet zwischen Organischer Chemie, Metallorganischer Chemie, Katalyse und Mediziner Chemie geehrt. Seine außergewöhnlich kreativen und produktiven Forschungsarbeiten beeindrucken durch methodische Breite und interessante praktische Anwendungen.

Paul Knochel wurde 1955 in Straßburg geboren, studierte an der dortigen Universität Chemie und promovierte 1982 an der ETH Zürich. Nach Stationen an der Université Pierre et Marie Curie, Paris, und an der Princeton University, New-Jersey, wurde er 1988 Assistant-Professor und 1991 Full-Professor an der University of Michigan, Ann Arbor. 1992 kehrte er nach Europa zurück, war bis 1999 Professor für Organische Chemie in Marburg und nahm dann einen Ruf an die LMU in München an. Seine fast 500 wissenschaftlichen Publikationen sind von ausgezeichneter wissenschaftlicher Qualität. Und so wurde Knochel bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 1995 mit dem Otto-Bayer-Preis, 1996 mit dem Leibniz-Preis der DFG, 2004 mit dem Jannsen Preis und 2005 mit dem Arthur C. Cope Scholar Award. Für seine Arbeiten über neue metallorganische Verbindungen erhielt Knochel kürzlich einen Advanced Investigator Grant über zwei Millionen Euro vom European Research Council (ERC).

Verliehen wird der Preis von der Stifterin, der Tochter Karl Zieglers, Dr. Marianne Witte, im Rahmen des Wissenschaftsforums Chemie am 31. August 2009 in Frankfurt. Im Anschluss an die Preisverleihung wird Knochel in einem öffentlichen Vortrag zum Thema „Vom Charme und Nutzen der Grundlagenforschung – zwei Millionen für „Funtionalized Main-group Organometallic Compounds“ sprechen.

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