Ludwig-Maximilians-Universität München
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Vorlesungsreihe zu Perspektiven der Geschlechterforschung

München, 22.10.2009

Gender, verstanden als soziales und psychologisches Geschlecht, und biologischer Körper gelten nicht mehr als objektiv gegebene, unverfügbare Tatsachen – weder in der alltäglichen Praxis noch in der Forschung. Ob beim „Gender-Tuning“ durch Botox-Spritze und plastische Chirurgie, bei der medialen Inszenierung metrosexueller Männlichkeit oder beim geschlechtersensiblen Karriere-Coaching: Allerorten bedienen sich Menschen ihres Körpers als Rohstoff und Ressource, um ihn gemäß normativer Imperative – ganz und gar freiwillig – zu gestalten. Diese Körper sind und werden immer auch geschlechtlich codiert.

Die interdisziplinäre Vorlesungsreihe „Gendergraphien“ nimmt das Wechselspiel von Geschlecht und Körper in den Blick und diskutiert über den kulturellen Naturkörper oder den natürlichen Kulturkörper des Geschlechts. Die Vorlesungsreihe startet am 26. Oktober 2009 mit einem Vortrag der LMU-Soziologin Professor Paula-Irene Villa, der zugleich ihre Antrittsvorlesung an der LMU ist.

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