Ludwig-Maximilians-Universität München
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Tagung zur Soziologie der Geburt an der LMU

München, 26.06.2009

Geburt, geboren werden, gebären - diese Prozesse erfahren nicht erst heute erhöhte gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Bei der Tagung „Soziologie der Geburt - Zwischen guter Hoffnung, Risiko und instrumentellem Projekt“ diskutieren Wissenschaftler am 10. und 11. Juli 2009 über das soziale Ereignis Geburt. Organisiert wird die Tagung unter anderem von der Soziologin Professor Paula-Irene Villa in Kooperation mit den Sektionen Kultursoziologie sowie Frauen- und Geschlechterforschung der Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS). Veranstaltungsort ist das Münchner Kompetenzzentrum Ethik (MKE), Raum M210 im Hauptgebäude der LMU München.

Die technischen Möglichkeiten, in den Prozess der Geburt einzugreifen, erweitern sich beständig, ebenso die Diskussion um eine „natürliche Geburt“. Erstaunlicherweise existieren bislang weder national noch international kaum soziologische Analysen zum Themenkomplex Geburt, obwohl diese kein bloßes bio-physiologisches Phänomen darstellt, sondern eng mit sozialen, politischen und kulturellen Vorstellungen und Ritualen sowie einer Vielzahl verschiedener Praxen verbunden ist. Die Tagung nimmt diese Vielschichtigkeit aus medizin-, kultur- und geschlechtersoziologischen Perspektiven in zehn Vorträgen unter die Lupe und soll konkrete Forschungskooperationen initiieren.

Eine Anmeldung zur Tagung ist bis 3. Juli 2009 per Mail mit Angabe von Name, Titel, Position, Institution und Adresse möglich: heike.zeller@soziologie.uni-muenchen.de.

Ein Unkostenbeitrag von 10 Euro für Snacks und Getränke ist bei Eintritt in die Veranstaltung zu entrichten.

Nähere Informationen zum Programm, Abstracts der Referenten und Referentinnen sowie zur Anmeldung sind unter www.soziologie-der-geburt.de zu finden.

 

 

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