Ludwig-Maximilians-Universität München
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Vorlesungsreihe will die Frühe Neuzeit neu vermessen

München, 20.04.2009

Die Vorlesungsreihe „Die Frühe Neuzeit – Vermessung einer Epoche“ nimmt im Sommersemester 2009 aus unterschiedlichen Perspektiven die Zeit zwischen dem 15. und dem 17. Jahrhundert in den Blick. Die Frühe Neuzeit soll dabei nicht im universalhistorischen Sinne als „Block“, sondern als facettenreiche Landschaft von Beobachtungs- und Analysemöglichkeiten vermessen werden. Es geht dabei unter anderem um das Spannungsverhältnis zwischen der Pluralisierung von Wissensbeständen, Glaubensinhalten und Geltungsansprüchen und den gegenläufigen Strategien der Autoritätssetzung.

Diskutiert werden die methodischen Ansätze zu einer Neuvermessung der Epoche. Welche Möglichkeiten gibt es, die Frühe Neuzeit jenseits der logischen Vorgaben der Moderne zu bestimmen? Wie könnte ein alternatives Epochenkonzept aussehen? Wo sind Abgrenzungen, wo Kontinuitäten sichtbar? Welche analytische Kraft besitzen die in der Frühneuzeitforschung dominierenden Forschungsparadigmen und wie weit greift ihr Anspruch, den Blick auf die Moderne und Postmoderne zu schärfen? Dies sind einige Fragen, die während der Vorlesungen angesprochen werden sollen.

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