Ludwig-Maximilians-Universität München
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Wissenschaft und Technik zum Anfassen und Ausprobieren

München, 22.06.2009

Vom 23. bis 25. Juni 2009 macht der Ausstellungszug „Expedition Zukunft“ am Münchener Hauptbahnhof Station. Der Zug tourt im Wissenschaftsjahr 2009, das unter dem Motto „Forschungsexpedition Deutschland“ steht, durch 60 Städte und zeigt, wie Wissenschaft und Forschung unser Leben in den kommenden Jahren beeinflussen werden.

Der 300 Meter lange Sonderzug führt die Besucher in zehn multimediale Themenwelten. Neben multimedialen Installationen gibt es in den zwölf Waggons Hands-on-Exponate und Mitmach-Möglichkeiten für jedermann. Auch Ausstellungsstücke von LMU-Wissenschaftlern sind darunter zu finden. Das Center for NanoScience und die Nanosystems Initiative Munich haben beispielsweise in Wagen 3 „bio + nano“ ein Demonstrationsmodell eines Rasterkraftmikroskops bereitgestellt. Damit lassen sich nicht nur Oberflächen mit atomarer Genauigkeit abtasten, sondern auch einzelne Atome und Moleküle manipulieren. Selbst einzelne Moleküle lassen sich von einer Oberfläche aufnehmen und an anderer Stelle wieder absetzen. Dieser „Molekülbaukasten“ erlaubt es, Moleküle gezielt zu künstlichen Strukturen zusammenzusetzen. Das Rasterkraftmikroskop ist eines der grundlegenden Instrumente der Nanowissenschaften.

Ein weiteres Exponat der LMU ist im Wagen 6 „intelligent + virtuell“ zu bestaunen, dort dreht sich alles um intelligente Materialien, zu den auch die sogenannten Hochtemperatursupraleiter zählen. Im Waggon 11 „natürlich.künstlich“ nehmen namhafte Wissenschaftler, Gelehrte und Philosophen Stellung zu den Konsequenzen, die sich aus dem raschen Fortschritt der Wissenschaft für die weitere Entwicklung und die Identität von uns Menschen ergeben – darunter auch Professor Julian Nida-Rümelin.

Die Ausstellung im Zug ist Montag bis Freitag von 9.00 bis 18.00 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 10.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.

Verantwortlich für den Inhalt: Kommunikation und Presse