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LMU verleiht DAAD-Preis an Südamerikanerin

München, 13.11.2009

Rose-Leah Austin-Busse wird heute, am Freitag, 13. November, mit dem DAAD-Preis für außergewöhnliches Engagement ausgezeichnet. In ihrer Promotion an der Tierärztlichen Fakultät der LMU spezialisiert sich die 29-Jährige auf Schweinekrankheiten. Der mit 1.000 Euro dotierte Preis würdigt aber auch das soziale Engagement Austin-Busses: Gleich zu Beginn ihres Studiums in München im Jahr 2003 wurde sie von ihren Kommilitoninen und Kommilitonen zur Semestersprecherin gewählt. In dieser Zeit hat sie an der Einführung des Rotationsprinzip bei den Praktika für Studierende der Veterinärmedizin mitgewirkt. Darüber hinaus engagiert sie sich als Mitarbeiterin der Klinik für Schweine freiwillig im Bereich der Tiergesundheit und angewandtem Tierschutz in zwei Organisationen: in der Münchner Kinder- und Jugendfarm, die Kindern aus sozial schwachen Familien durch den Umgang mit Tieren und der Natur wertvolle Erfahrungen vermitteln will, und in der Tierschutzorganisation „Gewerkschaft für Tiere“, die vor allem ausgesetzten, verlassenen und gequälten Tieren ein Obdach und Gnadenbrot verschafft. In beiden Einrichtungen nutzt sie ihre tierpflegerischen Tätigkeiten, um Schnupperpraktika für Personen anzubieten, die sich beruflich orientieren möchten oder eine Ausbildung in diesem Bereich machen, zum Beispiel zum Tierpfleger.

Rose-Leah Austin-Busse ist eine echte Kosmopolitin: Mit 17 Jahren zog sie mit ihren Eltern aus ihrem Heimatland Guyana in Südamerika nach Kanada. Ihr Bachelorstudium der Biologie absolvierte sie an der Southern Arkansas University, USA, wo sie ihren jetzigen Mann kennenlernte: einen Deutschen, dem sie 2002 nach München folgte.

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