Ludwig-Maximilians-Universität München
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Symposium diskutiert über verteilte Hochleistungsrechnersysteme

München, 02.06.2009

Vom 11. bis 13. Juni 2009 veranstaltet die LMU gemeinsam mit LRZ und TUM das 18. internationale Symposium zum Thema High Performance Distributed Computing (HPDC). An drei Tagen diskutieren Wissenschaftler und Praktiker aus aller Welt in München über HPC, Grid und Cloud Computing. Organisiert wird das Symposium von Professor Dieter Kranzlmüller, Lehr- und Forschungseinheit für Kommunikationssysteme und Systemprogrammierung an der LMU.

Für Wissenschaft und Wirtschaft werden Konzepte des verteilten Rechnens immer interessanter. So wird beim Cloud Computing etwa die IT-Infrastruktur nicht mehr beim Nutzer selbst vorrätig gehalten, sondern über einen oder mehrere Anbieter bezogen. Das bringt vor allem Kostenvorteile, da sich die Bezahlung beispielsweise nach der Dauer der Nutzung des Dienstes richtet. Das Grid Computing funktioniert ebenfalls über verteilte Rechensysteme. Hier geht es jedoch vor allem darum, Berechnungen mit enormen Datenvolumina zu ermöglichen, die von Einzelsystemen nicht mehr bewältigt werden können. Durch den koordinierten Zusammenschluss mehrerer Ressourcen wie Supercomputer und Hochleistungsrechenzentren lassen sich rechenintensive Anwendungen etwa in der Physik, der Astronomie, den Wirtschaftswissenschaften oder auch der Meteorologie durchführen.

Die Entwicklung leistungsfähiger verteilter Rechensysteme wirft viele Fragen auf. Standardprotokolle und eine Syntax für die gemeinsame Nutzung der Ressourcen sind ebenso notwendig wie eine Absicherung des Zugriffs auf die Anwendungsdaten beim Transfer. Diese und weitere Themen stehen auch auf dem Programm der Workshops, die am 9. und 10. Juni im Vorfeld des Symposiums stattfinden.

Die drei Tage des Symposiums werden jeweils von einem Keynotespeaker eröffnet. Jack Dongarra von der University of Tennessee und dem Oak Ridge National Laboratory, Knoxville, USA, gibt am 11. Juni “An Overview of High Performance Computing and Challenges for the Future”. Tags darauf spricht Wolfgang Gentzsch, Member of the Board of Directors of the Open Grid Forum, zum Thema “Sustainable HPC Infrastructures: HPC Centers, Grids, and Clouds – The DEISA Experience”. Den letzten Tag eröffnet Hans P. Zima, Jet Propulsion Laboratory, California Institute of Technology, Pasadena, USA, mit dem Vortrag „High-Productivity Languages for Petascale Computing”.

Weitere Informationen zum Programm und Anmeldung unter www.lrz.de/hpdc2009

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