Ludwig-Maximilians-Universität München
print

Links und Funktionen
Sprachumschaltung

Navigationspfad


Inhaltsbereich

LMU nimmt Spitzenplatz im CHE-Forschungsranking ein

München, 09.12.2009

Im Forschungsranking 2009 des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) schneidet die LMU in sechs von acht untersuchten Fächern sehr gut ab. Namentlich in den Fächern Biologie, Chemie, Medizin, Pharmazie und Physik schafft es die LMU jeweils in die Spitzengruppe. Das Fach Informatik wurde in diesem Jahr erstmals erhoben, allerdings nicht im gleichen Umfang wie die anderen Fächer. Auch in der Informatik schneidet die LMU hervorragend ab. Insgesamt betrachtet kommt die LMU damit nach der Universität Heidelberg auf einem Spitzenplatz.

Untersucht wurden die Anzahl der Publikationen, die Drittmittel und die Promotionen jeweils in absoluten Zahlen und relativ bezogen auf die Größe des Faches. Zu diesen Indikatoren wurden zusätzlich Professoren gefragt, welche Hochschulen sie in ihrem eigenen Fach in der Forschung als herausragend betrachten. Dieser Reputationsindex fließt jedoch nicht in die Berechnung der Spitzengruppen ein. In den Naturwissenschaften wurde zudem der Indikator „Erfindungen“ zusätzlich aufgenommen.

Die Biologie der LMU punktet bei den Indikatoren Drittmittel, Promotionen und Erfindungen in absoluten Zahlen, sowie bei der Reputation. In relativen Zahlen schafft es die Biologie bei den Promotionen und den Erfindungen auf die Spitzenplätze. Bei den absoluten Zahlen glänzt die Chemie in allen Bereichen (Drittmittel, Publikationen, Promotionen und Erfindungen). Relativ betrachtet schneidet sie sehr gut bei Publikationen, Promotionen und Erfindungen ab. Beim Reputationsindex ist sie ebenfalls stark. Auch die Medizin ist in allen absoluten Indikatoren sehr gut aufgestellt, bei den relativen Zahlen ist sie bei den Drittmitteln, den Publikationen und den Promotionen sehr gut aufgestellt. Wie bei der Chemie verfügt auch die Medizin über eine sehr gute Reputation. Die Pharmazie schafft es in absoluten Zahlen ebenfalls in allen untersuchten Bereichen in die Spitzengruppe, bei den relativen Zahlen gelingt dies bei den Promotionen. Sehr angesehen ist die Pharmazie an der LMU zudem bei den Fachkolleginnen und -kollegen der anderen Universitäten (Reputationsmerkmal). Die Physik ist ebenfalls bei den absoluten Zahlen aller vier erhobenen Kriterien Spitze. Bei den relativen Zahlen ist sie stark in den Bereichen Zitationen und Promotionen. Wie alle bereits genannte Fächer hat auch die Physik eine sehr hohe Reputation.

In diesem Jahr ist erstmals auch das Fach Informatik Bestandteil des Forschungsrankings. In absoluten Zahlen ist die LMU bei den Promotionen besonders forschungsstark. Betrachtet man die relativen Zahlen, so kommt die Informatik bei den beiden untersuchten Indikatoren Drittmittel und Promotionen in die Spitzengruppe. Da darüber hinaus keine weiteren Merkmale für dieses Fach erhoben wurden, war deshalb keine vollständige Auswertung möglich. Für die Informatik wurde deshalb von der Regel abgewichen, wonach Fächer nur dann in das Forschungsranking aufgenommen werden, wenn mindestens drei verschiedene Forschungsindikatoren ausgewiesen werden können.

Alle drei Jahre erhebt das CHE die Daten für einen bestimmten Fächerkanon im Hochschulranking neu. Dieses Jahr wurden die Fächer Biologie, Chemie, Informatik (nicht vollumfänglich), Mathematik, Medizin, Pharmazie, Physik und Zahnmedizin ausgewertet. Publiziert werden die Ergebnisse in der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Verantwortlich für den Inhalt: Kommunikation und Presse