Ludwig-Maximilians-Universität München
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Defeng Xu absolviert Bundeskanzlerstipendium an der LMU

München, 05.08.2009

Dr. Defeng Xu, Associate Professor an der Peking-Universität, hat eines von zehn vergebenen Bundeskanzlerstipendien für künftige Führungskräfte der Alexander von Humboldt-Stiftung erhalten. Er wird sein Stipendienjahr an der LMU am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Deutsches, Europäisches und Internationales Unternehmensrecht bei Professor Horst Eidenmüller absolvieren, der die wissenschaftliche Betreuung übernimmt.

Das Stipendium wird für ein Jahr verliehen. Defeng Xu wird während seines Aufenthaltes das soziale und kulturelle Umfeld der LMU kennenlernen und ein von ihm eingereichtes Projekt durchführen. Er wird neben der Projektarbeit an der Universität auch einen Sprachkurs absolvieren und an Besuchen bei Einrichtungen aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Medien sowie an einer Studienreise teilnehmen.

In seinem Projekt wird Defeng Xu zunächst die theoretischen Grundlagen des Verhältnisses von Grundrechten und Privatrecht in China beleuchten. Danach wird spezifischer nach dem konkreten Inhalt einzelner Grundrechte gefragt werden, um zu erforschen, wie diese Grundrechte ganz konkret Privatrechtsverhältnisse beeinflussen können. Insbesondere wird – etwa aus der Sicht des Gerichts oder auch des Anwalts – zu fragen sein, inwieweit auch die rechtliche Praxis bei der Anwendung von Privatrechtsgesetzen die Grundrechte zu beachten hat.

Bundeskanzler-Stipendiaten sind künftige Führungskräfte in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft der USA, der Russischen Föderation und der Volksrepublik China. Das Programm steht unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin und zielt darauf ab, den Stipendiaten die Bedeutung freundschaftlicher, auf persönlichen Erfahrungen und Kontakten aufbauender Beziehungen zwischen den beteiligten Ländern und Deutschland stärker ins Bewusstsein zu rufen. Nach ihrer Rückkehr in ihr Heimatland haben sie aufgrund der intensiven Deutschlanderfahrung das Potenzial, Mittler zwischen Deutschland und ihrem Heimatland zu werden.

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