Ludwig-Maximilians-Universität München
print

Links und Funktionen
Sprachumschaltung

Navigationspfad


Inhaltsbereich

DFG-Forschergruppe "Anfänge (in) der Moderne" wird fortgeführt

München, 12.02.2009

Die Forschergruppe „Anfänge (in) der Moderne: Theoretische Konzepte, literarische Figurationen, historische Konstruktionen“ an der LMU kann ihre wissenschaftliche Arbeit für weitere drei Jahre fortsetzen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat einen entsprechenden Antrag der Forschergruppe jetzt bis Ende März 2012 bewilligt.

Ziel der zum 1. April 2006 eingerichteten interdisziplinären Forschergruppe ist es, Prozesse der Moderne über die Denkfigur des Anfangs neu in den Blick zu nehmen. Erforscht werden Anfangskonstruktionen auf der Ebene von kulturellen Diskursen, Genres und Texten in den letzten drei Jahrhunderten, mit exemplarischen Ausgriffen in die Vormoderne und die Antike. Zum einen wird in der Gruppe untersucht, über welche Konzepte, Semantiken und Verfahren diese Anfänge modelliert werden und welche Funktionen ihnen zukommen. Zum anderen will die Gruppe klären, welche Rolle Anfangskonstruktionen im Rahmen von Selbstbeschreibungen der Moderne spielen.

Beteiligt an der Forschergruppe sind neben den neueren Literaturwissenschaften (Deutsche Philologie, Englische Philologie, Komparatistik, Nordische Philologie, Romanische Philologie, Slavische Philologie) die Fächer Systematische Theologie und Philosophie. In der zweiten Förderphase wird es außerdem ein Teilprojekt zur Amerikanischen Literaturgeschichte geben.

Die LMU hat die Arbeit der Forschergruppe von Beginn an unterstützt. Im Herbst 2008 wurden ihr ferner zusätzlich Mittel aus dem Sonderprogramm „Bayern excellent“ des Bayerischen Wissenschaftsministeriums zur Verfügung gestellt, mit denen künftig Rahmenbedingungen der Forschung verbessert werden sollen. Die jetzt von der DFG bewilligte Fortsetzung der Förderung ist ein weiteres Signal für die Stärkung der Münchner Geisteswissenschaften.

Verantwortlich für den Inhalt: Kommunikation und Presse