Ludwig-Maximilians-Universität München
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Zeitzeugengespräch an der LMU

München, 02.05.2008

Drangvolle Enge, Zwangsarbeit, Hunger und ständige Todesangst: Überlebende des Ghettos Kaunas und der Konzentrationslager Landsberg und Kaufering berichten in einem Zeitzeugengespräch am 5. Mai an der LMU von ihren Erlebnissen unter dem Unrechtsregime der Nationalsozialisten. Moderiert wird die Veranstaltung von der Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau Dr. Barbara Distel.

In dem Zeitzeugengespräch berichten Solly Ganor, Zvi Katz, Karl Rom, Abba Naor und Uri Chanoch von ihrem Leben und Überleben im Ghetto Kaunas, ihrer Deportation in die Konzentrationslager, ihrer mörderischen Zwangsarbeit, dem Todesmarsch und der Befreiung durch US-Soldaten Anfang Mai 1945. Sie waren Schulkinder im litauischen Kovno, als die Juden der Stadt nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion im Sommer 1941 von den Besatzern in das Ghetto gezwungen wurden. Nach dessen „Liquidierung“ im Juli 1944 wurden sie in die Außenlager des Konzentrationslagers Dachau bei Landsberg und Kaufering verschleppt.

Das Gespräch am 5. Mai ist eine Kooperationsveranstaltung der LMU und der KZ-Gedenkstätte Dachau. Es beginnt um 20 Uhr in der Kleinen Aula des LMU-Hauptgebäudes, Geschwister-Scholl-Platz 1.

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