Ludwig-Maximilians-Universität München
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Kolloquium diskutiert Auswirkungen des Lissabonner Vertrags

München, 25.06.2008

Durch das Nein der Iren in einem Referendum vom 12. Juni 2008 ist der Vertrag von Lissabon erneut in die Schlagzeilen geraten, mit dem sich die Europäische Union eine einheitliche Struktur geben will. Derzeit ist offen, ob der Vertrag wie geplant am 1. Januar 2009 in Kraft treten kann. In der öffentlichen Debatte wurde bislang hauptsächlich das geänderte Abstimmungsverfahren innerhalb der EU als wesentlichste Neuerung des Vertragwerks wahrgenommen. Doch auch in anderen Bereichen hält der Vertrag Veränderungen bereit: Welche Auswirkungen das neue Regelwerk auf die Wirtschaftsverfassung und das Vergaberecht hat, ist das Thema eines Kolloquiums, das am 4. Juli 2008 an der LMU stattfindet. Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung treffen sich auf Einladung von Professor Peter M. Huber, Forschungsstelle für das Recht der Europäischen Integration, im Paläontologischen Institut, Richard-Wagner-Straße 10. Das Kolloquium widmet sich hauptsächlich den Änderungen im öffentlichen Beschaffungswesen und bei der Daseinsvorsorge, also der Erbringung von Leistungen im öffentlichen Interesse.

Für Teilnehmer aus der Wissenschaft ist das Kolloquium frei, Teilnehmer aus Unternehmen, Öffentlichem Dienst und Rechtsanwaltschaft zahlen 200 Euro.

Anmeldungen bitte per E-Mail an regina.passauer@jura.uni-muenchen.de

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