Ludwig-Maximilians-Universität München
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Neues Walter-Brendel-Zentrum an der LMU bündelt Forschungsansätze in der experimentellen Medizin

München, 21.07.2008

Forschungsaustausch an der Schnittstelle zwischen zellulären, tierexperimentellen und klinischen Ansätzen – das ist das Ziel des neuen Walter-Brendel-Zentrums für Experimentelle Medizin (WBex) am  Klinikum der Universität München, Standort Großhadern. Es verbindet die Expertise des Instituts für Chirurgische Forschung sowie des Instituts für Kardiovaskuläre Physiologie und Pathophysiologie der LMU und hilft so, den Wissenstransfer zwischen Grundlagen- und klinischer Forschung deutlich zu verbessern. Neben der gegenseitigen technischen Unterstützung vor allem auf den Gebieten der Zellphysiologie und der Anwendung von bildgebenden Verfahren auf biologische Objekte, dem sogenannten Bioimaging, sollen ganz neue Forschungsprojekte und -ansätze die enge Interaktion zahlreicher Gastgruppen aus unterschiedlichen klinischen Bereichen und der Grundlagenforschung vertiefen. Forschungsschwerpunkte des WBex sind unter anderem Organdurchblutung und Gefäßregulation, Entzündung, Organregenerationen nach Infarkten bzw. Schlaganfällen und Thromboseentstehung.

Der Namensgeber des Zentrums, der Kreislaufphysiologe Walter Brendel, war der Gründer des Instituts für Chirurgische Forschung an der LMU. Als einer der ersten etablierte er in Deutschland ein Forschungsinstitut, in dem in engem Verbund von klinischen und Grundlagenforschern neue patho-physiologische Konzepte und Behandlungsmethoden chirurgischer und intensivmedizinischer Erkrankungen erarbeitet wurden.

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