Ludwig-Maximilians-Universität München
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Jahr der Mathematik startet an der LMU:

Eröffnungsvortrag dreht sich um Zahlen, Zeit und Zufall

München, 21.01.2008

Mit dem Vortrag „Zahl, Zeit, Zufall: alles Erfindung?“ startet die  Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München am 1. Februar 2008 in das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) ausgerufene Jahr der Mathematik.

In seinem Vortrag nähert sich Professor Rudolf Taschner von der Technischen Universität Wien mit heiterer Gelassenheit, verständlich und unterhaltsam beispielsweise der Frage, ob der blinde Zufall unser Geschick leitet. Was aber ist Zufall? Denn bei den Mathematikern zählt nur, was man mit Zahlen belegen kann – aber woher kommen die Zahlen? Mit subtilen Anekdoten verführt er zu mathematischen Seitensprüngen, aber auch zur Einsicht: Immer, wenn man Zeit oder Zufall zu fassen vermeint, verflüchtigen sich beide blitzschnell ins unendliche Reich der Zahlen. Zahl, Zeit und Zufall sind untrennbar ineinander verwoben, und das Geflecht, das sie zusammenhält, ist nicht irgendwo „draußen“, „im Universum“, sondern in uns selbst, in unserem Denken und in unserem Bewusstsein.

Eröffnungsvortrag des Jahres der Mathematik an der LMU
„Zahl, Zeit, Zufall: alles Erfindung?“
am Freitag, 1. Februar 2008, 18.15 Uhr,
am Mathematischen Institut, Theresienstr. 39,
im Constantin-Caratheodory-Hörsaal (B051)

 

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