Ludwig-Maximilians-Universität München
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Kraepelin-Forschungspreis für LMU-Mediziner

München, 25.03.2008

Privatdozent Dr. Dan Rujescu, Leiter der Sektion Molekulare und Klinische Neurobiologie an der Psychiatrischen Klinik und Poliklinik der LMU, hat den Kraepelin-Forschungspreis erhalten. Rujescu erforscht die Genetik und Neurobiologie psychiatrischer Erkrankungen und so genannter intermediärer Phänotypen. Das sind Menschen, die das Risiko für Schizophrenie aufgrund bestimmter Symptome in sich tragen, selbst aber nicht betroffen sind. In seiner Arbeitsgruppe werden genetische, molekulare, zelluläre und systemische Ansätze kombiniert, um dieser komplexen Erkrankung auf die Spur zu kommen. Neben Rujescu wurde Dr. Marcus Ising mit dem Preis geehrt, Leiter der Arbeitsgruppe Molekulare Psychologie am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München. Der Forschungspreis, der alle zwei Jahre von der Janssen-Cilag GmbH gestiftet wird, ist mit 15.000 Euro dotiert. Mit ihm soll auch das Werk von Emil Kraepelin (1856-1926) geehrt werden, der von 1903 bis 1926 in München wirkte und die psychiatrische Klassifikation und Forschung geprägt hat. Als Direktor der Königlich Psychiatrischen Klinik gründete er 1917 zusätzlich die Deutsche Forschungsanstalt für Psychiatrie, das heutige Max-Planck-Institut für Psychiatrie.

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