Ludwig-Maximilians-Universität München
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Globalisierung und Psyche

München, 16.05.2008

Die Globalisierung wirkt sich in alle Lebensbereiche aus. Während die ökonomischen Umbrüche durch die weltweite Vernetzung schon länger intensiv diskutiert werden, gerieten die Auswirkungen auf die psychische Verfassung der Menschen bislang kaum in den Blick. Am 22. Mai diskutieren Psychoanalytiker aus aller Welt in der Großen Aula der LMU zum Thema „Psychoanalyse im Zeichen der Globalisierung – Struktur und Identität im Wandel“. Die Veranstaltung bildet den Auftakt der Jahrestagung der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft, die vom 22. bis 25. Mai in München stattfindet.

Die Teilnehmer der Diskussionsrunde fragen nach der Identität der zukünftigen Weltbürger. Wird die Gesellschaft anonymer oder wird sich der Mensch neue individuelle Perspektiven schaffen? Haben die Vernetzung der Welt, die Ausbreitung von Märkten und Dienstleistungen sowie die Diffusion der Kulturen auch neue seelische Krankheiten erzeugt?

Moderiert wird die Veranstaltung von Professor Michael Ermann, Leiter der Abteilung Psychotherapie und Psychosomatik der Psychiatrischen Klinik am Klinikum der Universität München. An der Podiumsdiskussion nehmen teil: Xiao Zeping (Psychoanalytikerin und Direktorin des Shanghai Mental Health Centre, Shanghai), Vamik Volkan (Konfliktforscher und UNO-Berater, New York), Thea Bauriedl (Gründerin des Instituts für Politische Psychoanalyse, München) und Maya Nadig (Ethnopsychoanalytikerin, Zürich).

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