Ludwig-Maximilians-Universität München
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Schüler schreiben für Schüler

Präsentation einer Broschüre für den Geschichtsunterricht

München, 21.10.2008

Die „Fremd- und Eigenwahrnehmung beim Einmarsch der Amerikaner 1945“ war Thema eines Forschungsprojektes, das Schülerinnen und Schüler des Humboldt-Gymnasiums und der Staatlichen Realschule in Vaterstetten im Rahmen des von der Robert-Bosch-Stiftung geförderten ersten „Denkwerk-Projektes“ bearbeiteten. Mit Unterstützung von Wissenschaftlern der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München um Professor Ferdinand Kramer vom Institut für Bayerische Geschichte, der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, des Bayerischen Staatsarchivs sowie weiterer Archive und ihrer Lehrer lernten die Schülerinnen und Schüler auf Exkursionen wissenschaftliche Archive und Bibliotheken kennen und forschten vor Ort im Archiv des Erzbistums München und Freising, indem sie dort etwa Kriegs- und Einmarschberichte der bayerischen Pfarrer über ihre Heimatgemeinden untersuchten. In der Schule übersetzten und analysierten sie ebenso Akten der amerikanischen Militärbehörde des Landkreises Ebersberg. Abgerundet wurde das Studium durch die Begegnung mit Zeitzeugen. Auf der Basis ihrer Ergebnisse erstellten die Schülerinnen und Schüler eine Broschüre, die am Mittwoch, den 22. Oktober 2008, um 19.30 Uhr im Humboldt-Gymnasium, Johann-Strauß-Straße 41, Vaterstetten, vorgestellt wird. Die Broschüre ist in erster Linie für den Geschichtsunterricht konzipiert; sie richtet sich aufgrund neuer Ergebnisse und unbekannter Quellen aber auch an interessierte Leser.

Verantwortlich für den Inhalt: Kommunikation und Presse