Ludwig-Maximilians-Universität München
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Schulbücher als Spiegel der Gesellschaft

Studierende konzipieren Ausstellung in der UB

München, 04.08.2008

Die Darstellung des Nationalsozialismus in Schulbüchern für das Fach Geschichte hat sich seit 1945 deutlich gewandelt, so das Resümee einer Analyse, die Studierende der Didaktik der Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München im Rahmen einer Übung durchgeführt haben. Vor allem die Breite der Darstellung des Themas in bayerischen Geschichtsbücher wurde im Verlauf der Jahrzehnte deutlich erweitert. Grund hierfür waren verschiedene Implikationen, etwa politische und öffentliche Diskussionen über eine adäquate Erinnerungskultur sowie die daraus entstehenden Vorgaben der obersten Kultusbehörden für die Lehrpläne. Aber auch sich wandelnde Forschungsschwerpunkte in der Geschichtswissenschaft sowie fachdidaktisch-pädagogische Neuerungen hatten einen großen Einfluss auf die Darstellung des Themas in den Schulbüchern.

Die Studierenden haben ihre Ergebnisse in der selbst konzipierten Ausstellung „Schulbücher – Spiegel der Gesellschaft?“ zusammengefasst. Sie ist vom 5. August bis zum 10. Oktober 2008 in der Ausleihhalle der Universitätsbibliothek (UB), Geschwister-Scholl-Platz 1, von Montags bis freitags 9 bis 22 Uhr zu sehen.

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