Ludwig-Maximilians-Universität München
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Mediziner gedenken der Körperspender

München, 11.02.2008

Für viele Medizinstudierende ist er eine ganz besondere Erfahrung: der Präparierkurs in der vorklinischen Ausbildung. Hier lernen die angehenden Ärztinnen und Ärzte an den Körpern Verstorbener das anatomische Rüstzeug für ihren späteren Beruf. Jedes Wintersemester sind es etwa 90 Menschen, die sich bereit erklärt haben, ihre Körper nach ihrem Tod für den Präparierkurs zur Verfügung zu stellen.

Dafür möchten die Studierenden wie auch der Vorstand des Anatomischen Instituts der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, Professor Dr. Reinhard Putz, öffentlich ihre Dankbarkeit und ihren Respekt bekunden. Im Rahmen einer Dankfeier am heutigen Montag, den 11. Februar 2008, um 15.00 Uhr in der Universitätskirche St. Ludwig gedenken die Studierenden der Menschen, an deren Körpern sie lernen durften.

Zum Abschluss des Kurses 2007/2008 sind auch die Angehörigen der so genannten Körperspender eingeladen. „Mit dieser Dankfeier möchten wir zum Ausdruck bringen, dass die toten Körper für uns nicht einfach Objekte sind. Die Würde des Menschen reicht auch über den klinischen Tod hinaus. Hochschullehrer und Studierende der Medizin stehen daher im Umgang mit den Körpern der Verstorbenen in einer besonderen Verantwortung“, erklärt der Anatom Professor Reinhard Putz.

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