Ludwig-Maximilians-Universität München
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München, 28.10.2008

Prof. Dr. Dirk Trauner
Fakultät für Chemie und Pharmazie
Dirk Trauner, zuletzt an der University of California, Berkeley, hat zum 1. August eine Professur für Chemische Biologie und Genetik an der LMU angetreten. Er wird hier seine Arbeit an der Produktion biologisch aktiver Naturstoffe mittels biomimetischer Synthese vor allem im Rahmen des Exzellenzclusters „Center for Integrated Protein Science Munich“ (CIPSM) fortführen. Mit Hilfe dieses Ansatzes können Substanzen aus der Natur produziert werden, indem natürlich ablaufende Produktionsschritte im Labor nachgeahmt werden. Diese Herangehensweise führt nicht selten zu eleganteren und effi zienteren Synthesewegen. „Wir wollen Immunsuppressiva produzieren, also Substanzen, die nach einer Organverpflanzung und auch bei Autoimmunerkrankungen eingesetzt werden“, so Trauner. „Daneben sind wir auch an Krebswirkstoffen interessiert.“ Dirk Trauner wurde 1967 in Linz geboren. Er studierte zunächst Biologie und dann Biochemie an der Freien Universität Berlin, der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und der Universität Wien und  wurde 1997 in Wien im Bereich Organische Chemie promoviert. Anschließend ging er an das Sloan-Kettering  Cancer Center in New York, wo er bei Professor Samuel J. Danishefsky im Bereich der Chemischen Biologie als Postdoctoral Fellow tätig war. Von 2000 bis 2008 leitete er als Assistant und dann als Associate Professor eine Arbeitsgruppe am Department für Chemie an der University of California, Berkeley. Der aus Österreich stammende Wissenschaftler hat sich bewusst für die LMU entschieden: „München bietet die nötige kritische Masse, um in meinem Forschungsbereich optimal arbeiten zu können“, so Trauner. Vor allem von der engen Verzahnung der Forschungseinrichtungen auf dem HighTech-CampusLMU in Großhadern/Martinsried, der Nähe zu den Max-Planck-Instituten für Biochemie und Neurobiologie verspreche er sich optimale Bedingungen für eine zukunftsweisende Forschung, so Trauner.

Prof. Dr. Marianne Dietrich
Medizinische Fakultät
Seit Juni 2008 ist Marianne Dieterich Professorin der LMU und Direktorin der Klinik und Poliklinik für Neurologie mit Friedrich-Baur-Institut für neuromuskuläre Erkrankungen. Geboren 1956, studierte sie von 1975 bis 1981 Medizin an der Ruhruniversität Bochum und an der Universität Essen. Von 1978 bis 1981 promovierte sie an der Neurochirurgischen Universitätsklinik Essen. Anschließend war sie als Ärztin in den Kliniken für Neurochirurgie und Neurologie, Alfried Krupp Krankenhaus, in Essen tätig und von 1984 bis 1992 an der Klinik für Neurologie der LMU. 1992 habilitierte sie sich an gleichem Ort für Neurologie und klinische Neurophysiologie und wurde zur Privatdozentin ernannt. Von 1992 bis 1995 war sie Heisenberg-Stipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und führte von 1993 bis 1994 tierexperimentelle Arbeiten im internationalen Primatenlabor des Zentrums für Otoneurologie der Neurologischen Klinik des Kantonsspitals Zürich durch. Anschließend wirkte Marianne Dieterich bis 2001 als Professorin und Leiterin der Klinischen Forschergruppe „Vestibuläres System und Okulomotorik“ der DFG an der Klinik für Neurologie der LMU. Seit 2001 war sie sieben Jahre lang Professorin und Direktorin der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. „In der Forschung“, so Marianne Dieterich, „interessieren mich besonders die Analyse peripherund zentralvestibulärer Erkrankungen des Menschen, also Schwindel und Gleichgewichtsstörungen, mit Hilfe von neurophysiologischen, psycho physischen und bildgebenden Methoden, daneben die Analyse der kortikalen Verarbeitung von Selbst- und Objektbewegungswahrnehmung und der dreidimensionalen Orientierung im Raum sowie das Zusammenspiel der Sinnessysteme im Kortex.“ Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit funktionellen Bildgebungsstudien zur Plastizität des Zentralen Nervensystems nach Schäden wie Hirninfarkten oder Defiziten in einem der Sinnessysteme, den Interaktionen zwischen den verschiedenen sensorischen Systemen, der Rolle diverser Kleinhirn- und Schläfenlappenareale bei der Koordination von Augen, Kopf und Körper sowie klinischen Schwindelsyndromen wie dem somatoformen Schwindel und der vestibulären Migräne. Marianne Dieterich ist Trägerin zahlreicher Preise, darunter des Vertigo-Preises der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und des internationalen Hallpike-Nylén-Preises der Internationalen Bárány-Gesellschaft für Neuro-Otologie.

David du Toit
Evangelisch-Theologische Fakultät
Eine Professur für Neues Testament mit Schwerpunkt griechisch-römische Kultur an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der LMU hat seit Juli David du Toit inne. Der gebürtige Südafrikaner, Jahrgang 1961, studierte zunächst Mathematik, danach Evangelische Theologie und Griechische Philologie an Universitäten in Kapstadt, Johannesburg und Pretoria. Von 1988 bis 1990 führten ihn ein Stipendium der Schweizerischen Eidgenössischen Stipendienkommission und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes an die Universität Bern und die LMU. Nach Stationen als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Neues Testament an der Kirchlichen Hochschule Berlin in Berlin-Zehlendorf, als wissenschaftlicher Tutor im Collegium Oecumenicum in München und zeitweilig als wissenschaftlicher Assistent an der LMU wurde er 1995 an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert. Von 1995 bis 1997 absolvierte er ein Vikariat in Münster, um anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Kirchlichen Hochschule Bethel in Bielefeld tätig zu sein. Von 2003 bis 2008 war du Toit wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität zu Berlin, wo er sich 2006 habilitierte und als Privatdozent tätig war. „Meine Forschungsschwerpunkte an der LMU“, so du Toit, „werden die Sprache, die Texte und die Genese des frühen Christentums im Rahmen der Bedingungen der griechisch-römischen Kultur sein.“ Insbesondere will er sich mit der Lexikographie und Semantik des frühchristlichen Griechisch, den Anfängen christologischer Deutungsmuster im frühen Christentum sowie mit den methodischen und erkenntnistheoretischen Voraussetzungen der Frage nach dem historischen Jesus befassen. Und: „Zum einen werde ich in den nächsten Jahren das Standardwörterbuch des frühchristlichen Griechisch revidieren. Zweitens möchte ich mit Linguisten, Gräzisten und Computerwissenschaftlern ein internationales Projekt initiieren, das zum Ziel hat, mit Rückgriff auf die neueste Computer-, Datenbankund Internettechnologie ein vollständiges e-Lexikon der griechischen Sprache auf die Beine zu stellen.

Prof. Dr. Christina Scheu
Fakultät für Chemie und Pharmazie
Christina Scheu ist seit Juni 2008 Professorin am Department für Chemie und Biochemie der LMU, Bereich Physikalische Chemie. Die Professur wird vollständig durch den Exzellenzcluster NIM (Nanosystems Initiative München) gefördert. Scheus Hauptforschungsgebiet ist die Transmissionselektronenmikroskopie von Nanostrukturen und Grenzflächen. Mehr als 100 wissenschaftliche Publikationen befassen sich mit der hochaufgelösten strukturellen und chemischen Analyse von Materialien sowie der Bestimmung von Bindungsverhältnissen an Grenzflächen und der Untersuchung der elektronischen Struktur von nanokristallinen Materialien und Nanostrukturen. Eine wesentliche Grundlage für diese wissenschaftlichen Arbeiten bilden interdisziplinäre Kooperationen mit internationalen Projektpartnern. Christina Scheu, Jahrgang 1965, studierte an der TH Darmstadt Physik. Von 1993 bis 1996 fertigte sie am Max-Planck-Institut für Metallforschung in Stuttgart ihre Promotion an. Von 1996 bis 1998 war sie als Minerva-Stipendiatin am Department of Materials Engineering des Technion – Israel Institute of Technology in Haifa, bevor sie von 1999 an am Max-Planck-Institut für Metallforschung in Stuttgart eine Gruppe leitete. Von 2003 bis 2005 befasste sie sich an der Materialprüfungsanstalt der Universität Stuttgart mit Elektronenmikroskopie und Metallographie, bevor sie zwischen 2005 und 2008 eine Forschungsgruppe „Nano- und Mikroanalytik“ an der Montanuniversität im österreichischen Leoben leitete. Neben der Elektronenmikroskopie beschäftigt sich Christina Scheu mit der Verknüpfung von Eigenschaften und der Mikrostruktur. Die Materialien reichen dabei von Metall-Keramik-Verbunden, intermetallischen Werkstoffen bis hin zu nanokristallinen Hartstoffschichten.

Prof. Dr. Dieter Kranzlmüller
Fakultät für Mathematik
Dieter Kranzlmüller, Jahrgang 1969, der zuletzt an der Universität Linz wirkte, hat im Mai eine Professur für Informatik an der LMU, verbunden mit einer Position im Direktorium des Leibniz Rechenzentrums (LRZ), angetreten. Nach einer Beschäftigung als Leiter der integrierten Informationsverarbeitung bei der Firma E. Eisenbeiss Söhne im Anschluss an das Studium schlug Kranzlmüller eine Universitätskarriere ein: Von 1993 bis 2003 war er Assistent am Institut für Informatik der Johannes Kepler Universität Linz, 2004 war er Gastwissenschaftler am Zentrum für Hochleistungsrechnen der Technischen Universität Dresden, von 2005 bis 2006 stellvertretender Projektdirektor am CERN (Europäische Organisation für Kernforschung) in Genf und von 2004 bis 2008 stellvertretender Leiter am Institut für Graphische und Parallele Datenverarbeitung der Johannes Kepler Universität Linz. Seit 2003 ist er zudem Seasonal Lecturer an der School of Systems Engineering der University of Reading, UK sowie außerordentlicher Universitätsprofessor am Institut für Graphische und Parallele Datenverarbeitung der Johannes Kepler Universität Linz. Kranzlmüllers Lehr- und Forschungsgebiete sind Netzmanagement, Grid- und Clustercomputing sowie Systemprogrammierung. Dabei befasst er sich mit der Weiterentwicklung des Grid Computing zu einer Infrastruktur für den produktiven Betrieb und der Forschung auf dem Gebiet innovativer IT-Infrastrukturtechnologien und Middleware.

Prof. Dr. Claus Belka
Medizinische Fakultät
Die Medizinische Fakultät der LMU hat seit 1. Juni 2008 einen neuen Professor für Strahlentherapie, die Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie der LMU einen neuen Leiter: Professor Claus Belka, geboren 1967, studierte Medizin an der Universität/Gesamthochschule Essen. Seine Promotionsarbeit verfasste er von 1989 bis 1990 am Institut für Humangenetik zum Thema „Charakterisierung und Identitätsklärung eines mit dem Retinoblastom-Gen kreuzhybridisierenden DNA-Klons“. Stationen als Arzt im Praktikum führten ihn in die Abteilung für Hämatologie des Klinikums Benjamin Franklin der Freien Universität Berlin und in die Robert-Rössle Klinik der Humboldt-Universität zu Berlin. 1996 wurde er promoviert. Von 1995 bis 2002 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Klinik für Radioonkologie der Eberhard-Karls Universität Tübingen; von 2002 bis 2003 war er hier als Facharzt für Strahlentherapie tätig. 2003 habilitierte Belka sich zum Thema „Molekulare Mechanismen des strahleninduzierten Zelltods“, erhielt die Lehrbefugnis für das Fach Radioonkologie und wurde zum Privatdozenten ernannt. 2003 wurde er Oberarzt, 2004 stellvertretender Direktor der Klinik für Radio onkologie und 2005 Vorstandsmitglied des Südwestdeutschen Tumorzentrums Tübingen. Im darauffolgenden Jahr ernannte man ihn zum außerplanmäßigen Professor sowie zum Leiter des „Medizinischen Versorgungszentrums Strahlentherapie an der Universität Tübingen“. Belka war maßgeblich am Aufbau des Comprehensive Cancer Centers der Universität Tübingen beteiligt, welches als eines der ersten Zentren durch die Deutsche Krebshilfe gefördert wird. Seine aktuellen wissenschaftlichen Schwerpunkte in der radiobiologischen Forschung sind die Rolle des CD95 Systems für die Modulation von strahleninduzierten Veränderungen an der Lunge, Mechanismen der sogenannten „hypoxischen Selektion“, die Rolle des PKB/Akt Systems für die Modulation von Radioresistenzen beim Prostatakarzinom sowie die Effektivität einer „targeted triple Therapy“. Im Bereich der radioonkologischen Forschung befasst Claus Belka sich insbesondere mit Aspekten der intensitätsmodulierten  Strahlentherapie, der bildgeführten Strahlentherapie bei Hochrisiko-Prostatakarzinomen, der probabilistischen Zielvolumendefinition bei der Dosiseskalation beim Prostatakarzinom mit mittlerem Risiko, der Hochpräzisionstherapie bei hirneigenen Tumoren/Hirnmetastasen sowie dem Einsatz von PET-Hypoxiebildgebung in der Bestrahlungsplanung und Tumoren im Hals-Nasen-Ohren-Bereich. Belka ist Träger zahlreicher Preise, darunter des Preises der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie.

Dr. Wolfgang Keydel (Honorarprofessur)
Fakultät für Geowissenschaften
Wolfgang Keydel verstärkt seit Juli als Honorarprofessor für Mikrowellenfernerkundung die Fakultät für Geowissenschaften. Der Physiker, geboren 1936, beschäftigt sich seit rund 40 Jahren mit Hochfrequenz-Technik und ihrer Anwendung in den Bereichen Fernerkundung und Aufklärung mit Radar und Mikrowellen-Radiometrie sowie Satelliten-Navigation. Wolfgang Keydel studierte Physik und Mathematik an den Universitäten in Marburg und Hamburg und wurde von der Philipps-Universität Marburg zum Dr. rer.nat. und von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg zum Dr. Ing. E.h. promoviert. Von 1967 an bearbeitete er bei der AEG-Telefunken AG in Ulm (heute EADS) Grundlagen und Systeme der Hochfrequenztechnik. Anschließend war er bis zu seiner Pensionierung 2001 Direktor des heutigen DLR-Instituts für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme in Oberpfaffenhofen. Seine fachliche Kompetenz bezieht sich auf Hochfrequenz-Physik, -Komponenten, -Verfahren und -Systeme zur Anwendung für Fernerkundung und Aufklärung. Ein Beispiel ist die von ihm initiierte deutsche Beteiligung an drei Shuttle-Missionen zur Erdbeobachtung mit einem X-Band-Radar. Seit 1989 erfüllt Keydel Lehraufträge zur Mikrowellenfernerkundung an der LMU und zwischenzeitlich auch an verschiedenen anderen Universitäten. Er war Gastprofessor an der Kepler-Universität Linz und an der Tongji-Universität in Shanghai und lehrt derzeit in den Wintersemestern an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Er war Mitbegründer und bis 2001 Leiter des Münchener Forschungsverbundes Fernerkundung mit Schwerpunkt Umwelt. Zudem arbeitet er unter anderem als Berater der Industrie, der EU und als Organisator und Vortragender im zivilen und militärischen Wissenschaftsbereich.

Dr. Martin Plendl (Honorarprofessur)
Fakultät für Betriebswirtschaft
Bereits seit 2001 ist Dr. Martin Plendl Lehrbeauftragter an der LMU; vom Juni dieses Jahres an wirkt der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater hier auch als Honorarprofessor für Rechnungslegung und Prüfung. „Mit der LMU verbindet mich ein längerer gemeinsamer Weg meiner Studien- und Berufszeit,“ so Plendl, „angefangen von meinem Studienbeginn über Praxis-Seminare und die Übernahme eines Lehrauftrags am Seminar für Rechnungswesen und Prüfung bis hin zur Ernennung als Honorarprofessor.“ 1959 geboren, studierte Plendl Betriebswirtschaftslehre und, als Ergänzungsstudium, Rechtswissenschaften an der LMU und der Universität Regensburg. 1989 wurde er an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg promoviert. Bereits seit 1985 arbeitet er bei der heutigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte und legte während dieser Zeit auch Berufsexamina als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer ab. Gegenwärtig ist er in der Geschäftsführung von Deloitte für den Bereich „Wirtschaftsprüfung und prüfungsnahe Beratung“ zuständig. Die Ausbildung an der LMU unterstützte Plendl als Lehrbeauftragter am Seminar für Rechnungswesen und Prüfung durch regelmäßige Lehrveranstaltungen auf den Gebieten nationaler und internationaler Rechnungslegung und Abschlussprüfung. Auf ihn geht zudem die Stiftung eines jährlich verliehenen Forschungspreises für Wirtschaftsprüfung zurück, mit dem herausragende Diplomarbeiten und Dissertationen ausgezeichnet werden. An der LMU will Plendl einen Beitrag zur engeren Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis leisten. „Ich werde mein Fachwissen im Bereich Wirtschaftsprüfung, aber auch im Management einer weltweit tätigen Prüfungs- und Beratungsgesellschaft an interessierte Studenten weitergeben.“ Denn eine wissenschaftstheoretisch basierte Universitätsausbildung sei ein „wesentlicher Erfolgsfaktor für die berufliche Karriere“.

 

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