Ludwig-Maximilians-Universität München
print

Links und Funktionen
Sprachumschaltung

Navigationspfad


Inhaltsbereich

LMU-Berkeley-Kooperation

Konferenz “Muslims and Jews in Christian Europe”

München, 20.06.2008

Das “LMU-Berkeley Research in the Humanities Program“, das im vergangenen Jahr im Rahmen des Zukunftskonzepts LMUexcellent initiiert worden ist, startet mit einer ersten gemeinsamen zweitägigen Konferenz zum Thema “Muslims and Jews in Christian Europe”. Unter der Leitung von Michael Brenner, Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur an der LMU, sowie John Efron, Institute of European Studies an der University of California at Berkeley, diskutieren renommierte Fachwissenschaftlerinnen und –wissenschaftler aus aller Welt am 23. und 24. Juni auf Schloss Elmau die Bedeutung des jüdischen und islamischen Erbes für die europäische Kultur.

Europa ist erst mithilfe vielfältiger Einflüsse durch Judentum und Islam zu dem geworden, was oftmals missverständlich als das „christliche Abendland“ bezeichnet wird. In der Tagung soll daher das breite Spektrum der gegenseitigen Einflüsse aufgezeigt werden. In Vorträgen und Diskussionsrunden soll die Verflochtenheit der Kulturen im Mittelalter skizziert, den unmittelbaren historischen Wurzeln der gegenwärtigen Situation nachgespürt und die aktuelle Lage, auch unter Einbeziehung des Nahostkonflikts, analysiert werden.

Zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gehören neben jüngeren Wissenschaftlern aus Europa, Nordamerika und dem Nahen Osten führende Akteure dieses wissenschaftlichen Diskurses, darunter der Philosoph Jürgen Habermas und der LMU-Soziologe Ulrich Beck, Sari Nusseibeh, Philosoph und Präsident der Al-Quds Universität in Jerusalem, der Schriftsteller Ian Buruma,  der Islamwissenschaftler Tariq Ramadan sowie renommierte Historiker der jüdischen und islamischen Geschichte wie Dan Diner, Mark Cohen (Princeton), Emmanuel Sivan (Jerusalem) und David Rudermann von der University of Pennsylvania, der im Sommersemester die Allianz-Gastprofessur an der LMU innehat.

Die LMU fördert die Konferenz im Rahmen des „LMU-Berkeley Research in the Humanities Program“. Dieses ist ein integraler Bestandteil der Forschungskooperation, die die LMU im Rahmen des Zukunftskonzepts LMUexcellent im vergangenen August mit der University of California at Berkeley (UCB) geschlossen hat. Ziel der LMU ist es, durch strategische Partnerschaften mit weltweiten Spitzenuniversitäten ihre Position als forschungsstarke „universitas“ international weiter auszubauen.

Darüber hinaus wird die Tagung durch das Institute of European Studies an der University of California at Berkeley, die Allianz-Kulturstiftung, die Ertomis-Stiftung, den Freundeskreis des Lehrstuhls für Jüdische Geschichte und Kultur an der LMU sowie durch Schloss Elmau unterstützt.

Für weitere Informationen zur Konferenz wenden Sie sich bitte an:
Dr. Mirjam Triendl-Zadoff
Tel.: 089 / 2180 - 5573
E-Mail: mirjam.triendl@lrz.uni-muenchen.de

Verantwortlich für den Inhalt: Kommunikation und Presse