Ludwig-Maximilians-Universität München
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Im „Freilichtmuseum des Sozialistischen Realismus“

LMU-Historiker analysiert Stadtentwicklung von Minsk

München, 05.12.2008

„Sonnenstadt des Sozialismus“ – mit diesem Etikett zierte sich Minsk in der Zeit der Sowjetunion. Zwar wurde der Sozialismus sowjetischer Prägung ab 1991 erst einmal ad acta gelegt, doch blieben auch in der weißrussischen Stadt die in seinem Namen errichteten Gebäude übrig. Thomas Bohn, Professor für Geschichte Osteuropas im Elitestudiengang Osteuropastudien der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, wollte mehr über die Stadtentwicklung der weißrussischen Metropole herausfinden. Ihn interessierte neben der städtebaulichen Planung vor allem, welche sozialgeschichtlichen Entwicklungen mit dem Aufbau Minsks zur „sozialistischen Musterstadt“ verbunden waren. Das Ergebnis seiner wissenschaftlichen Untersuchung ist nun in dem Band „Minsk – Musterstadt des Sozialismus. Stadtplanung und Urbanisierung in der Sowjetunion nach 1945“ nachzulesen.

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