Ludwig-Maximilians-Universität München
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Neue Humboldt-Stipendiaten an der LMU

München, 19.03.2008

Erneut haben sich Humboldt-Stipendiaten für einen Forschungsaufenthalt an der LMU entschieden. Die Forschungsaufenthalte werden von der Alexander von Humboldt-Stiftung finanziert, die damit hoch qualifizierten promovierten ausländischen Wissenschaftlern ermöglicht, ein Forschungsvorhaben an einer deutschen Universität eigener Wahl durchzuführen.

Professor Franco De Angelis von der University of British Columbia in Vancouver, Kanada, untersucht als Gast im Historischen Seminar, Abteilung für Alte Geschichte, Professor Martin Zimmermann, das antike Sizilien. Er verfasst eine Geschichte Siziliens von der griechischen Kolonisation bis zum Beginn der hellenistischen Zeit (700 bis 300 v. Chr.). Gleich drei Stipendiaten werden am Lehrstuhl von Professor Bernd Schünemann, Institut für die gesamten Strafrechtswissenschaften, zu Gast sein. Professor Meijun Xu von der Fudan University in Shanghai widmet sich dem Thema der Verständigung in Strafsachen, aber auch den Chancen und Risiken abgekürzter Strafverfahren in rechtsvergleichender Analyse. Professor Soichiro Shimada, Sophia University of Tokio, forscht über die Beteiligungsformen der Täterschaft und Teilnahme im Strafrecht. Dr. Maria Viviana Caruso, Universidad de Alicante in Buenos Aires, sucht in rechtsvergleichender Betrachtung nach Antworten für dringende strafrechtsdogmatische Fragen nach dem Verhältnis von strafrechtlichem Ehrenschutz und Pressefreiheit.

Ebenfalls drei Stipendiaten sind am Lehrstuhl von Professor Knochel tätig, Department für Chemie und Biochemie. Dr. Yi-Hung Chen von der Emory University in Atlanta, USA, untersucht die Synthesen und die Reaktivität funktionalisierter Aryl-Indium-Verbindungen. Diese metallorganischen Verbindungen besitzen neuartige Selektivitäten und Reaktivitäten. Dr. Guiliano Cesar Clososki entwickelt neue Magnesium-Basen für die Deprotonierung, also die Abspaltung eines Protons aus einem neutralen Molekül, von hochfunktionalisierten Aromaten und Heterozyklen wie DNA-Basen. Dr. Srinivas Dubakka bearbeitet Kupferkatalysierte Aminierungsreaktionen, die es erlauben, sterisch sehr anspruchsvolle ungesättigte Amine zu erzeugen, die interessante Fluoreszenz-Eigenschaften besitzen.

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