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Dr. Leopold-Lucas-Preis geht an Emeritus der LMU

München, 25.04.2008

Der Dr. Leopold-Lucas-Preis der Eberhard Karls Universität Tübingen geht in diesem Jahr an Dieter Henrich, emeritierter Ordinarius für Philosophie der LMU. Dieter Henrich studierte 1946 bis 1950 in Marburg, Frankfurt am Main und Heidelberg. Auf Promotion (1950) und Habilitation (1956) in Heidelberg folgten Professuren an der Freien Universität Berlin, an der Universität Heidelberg und der LMU sowie Gastprofessuren an der Columbia Universität, der Harvard Universität, der Universität Tokio und der Yale Universität. Im Zentrum des wissenschaftlichen Werks Henrichs steht die Frage nach Selbstsein und Selbstbewusstsein. Seine Beiträge besonders zur Hegel-Forschung, aber auch zu anderen Vertretern des Deutschen Idealismus haben nach Auskunft der Jury „Epoche gemacht“.

Der Dr. Leopold-Lucas-Preis würdigt alljährlich hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Theologie, der Geistesgeschichte, der Geschichtsforschung und der Philosophie. Er ehrt dabei insbesondere Persönlichkeiten, die zur Förderung der Beziehungen zwischen Menschen und Völkern wesentlich beigetragen und sich durch Veröffentlichungen um die Verbreitung des Toleranzgedankens verdient gemacht haben. Die Auszeichnung wurde 1972 von Generalkonsul Franz D. Lucas, ehemals Ehrensenator der Eberhard Karls Universität, zum 100. Geburtstag seines in Theresienstadt umgekommen Vaters gestiftet, des jüdischen Gelehrten und Rabbiners Dr. Leopold Lucas. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert. Die Verleihung findet am 27. Mai 2008 im Festsaal der Eberhard Karls Universität statt.

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