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LMU-Wissenschaftler leitet Expertenkommission der Bundesregierung

München, 02.05.2008

Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), die die Bundesregierung berät und im Frühjahr ein erstes Gutachten an Kanzlerin Angela Merkel übergeben hat, hat den LMU-Wissenschaftler Dietmar Harhoff zum Vorsitzenden. Professor Harhoff ist Vorstand des Instituts für Innovationsforschung, Technologiemanagement und Entrepreneurship an der Fakultät für Betriebswirtschaft. Das Ergebnis der Analysen seiner Kommission: Deutschland muss sich anstrengen, um bei den entscheidenden Technologiethemen der Zukunft den Anschluss an die Weltspitze nicht zu verlieren. Denn noch immer gebe es für Forschung und Innovationen zu viele Hemmnisse. „Deutschland ist immer noch stark, wenn es um Forschung und Innovationen geht“, so Harhoff, „doch wir sehen mittel- und langfristig zunehmend Probleme aufkommen. Die Finanzierungsbedingungen für Innovationen sind problematisch, der Fachkräftemangel macht sich bemerkbar, und der Wettbewerb durch andere Forschungsstandorte wird stärker.“ Unter anderem müsse verstärkt dafür gesorgt werden, dass Forschungsergebnisse umgesetzt werden. „Deutschland muss Hochtechnologiegründungen und Zukunftsindustrien bessere Wachstumschancen als bisher bieten.“ Die Expertenkommission Forschung und Innovation bündelt den interdisziplinären Diskurs von Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Bildungsökonomie, Ingenieur- und Naturwissenschaften zur Innovationsforschung. Sie leistet wissenschaftliche Politikberatung für die Bundesregierung und legt regelmäßig Gutachten und Empfehlungen zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands vor. Die Bundesregierung wird im Mai 2008 im Bundesbericht Forschung und Innovation auf das erste Gutachten der Kommission antworten.

 

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