Ludwig-Maximilians-Universität München
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Das Musiktheater neu denken

München, 04.06.2008

Im traditionellen Theaterverständnis gelten Musik, Tanz, Sprechtext und Performance als klar voneinander unterscheidbare Kategorien theatraler Darstellung. Wesentliches Merkmal des neuesten Musiktheaters ist jedoch gerade die Aufweichung dieser Grenzen. Klang und Bewegung verschmelzen in eine unauflösliche Einheit, die sämtliche Momente des jeweiligen theatralen Ereignisses – die Szene, den Raum, die konkrete Geschichte, die zeitliche Abfolge von Augenblicken – bestimmt.

„Sound and Movement“ (SaM), das Interdisziplinäre Forschungszentrum für Neuestes Musiktheater an der LMU, will unter der Leitung von Professor Jürgen Schläder diesen veränderten Ausdrucksformen nachspüren. Das Zentrum wurde im Rahmen des Zukunftskonzepts LMUexcellent neu eingerichtet und wird einmal jährlich seine Arbeit in Symposien mit speziellen Schwerpunkten und Fragestellungen präsentieren. Das erste Symposium findet am 7. und 8. Juni im Hörsaal M118 statt, Hauptgebäude der LMU, Geschwister-Scholl-Platz 1. Es untersucht unter dem Titel „Das Experiment der Grenze“ Produktionen, die durch veränderte Hierarchien die bislang traditionellen Grenzen künstlerischer Ausdrucksformen überschreiten und neue theatrale und mediale Formen repräsentieren.

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