Ludwig-Maximilians-Universität München
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Für eine Stärkung soziokultureller Kompetenzen in der Schule

München, 20.05.2008

Die durch PISA angestoßene Bildungsdebatte wirft auch Fragen nach einer Neuausrichtung der Lehrerbildung auf. Das Symposium „Ethik und Ästhetik – Eine Herausforderung für Schule und Bildung“ geht von dem Befund aus, dass der Auftrag schulischer Bildung weit über die funktionalen Ansprüche von Bildungsstandards hinausgeht. Das vom Arbeitskreis „Ethische und ästhetische Dimensionen in Bildungsprozessen“ des Lehrerbildungszentrums der LMU initiierte Symposium will Möglichkeiten ausloten, wie soziokulturelle Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen jenseits des testfähigen Leistungsspektrums gestärkt werden können, damit sie zu verantwortlich handelnden Erwachsenen heranreifen.

Das Symposium beginnt am 30. Mai 2008 um 14 Uhr im Lehrerbildungszentrum, Leopoldstraße 13. Einleitend spricht die Organisatorin Professor Maria-Anna Bäuml-Roßnagl, Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und -didaktik, zum Thema „Schul-Bildung – nicht ohne Ethik und Ästhetik?“. Anschließend greift Dr. Herbert Huber das Thema „Ethik als ästhetisches Phänomen“ auf. Professor Klaus H. Kiefer und Miriam Geldmacher sprechen über „Werbung und Bildung“. Anschließend widmen sich Workshops spezifischen Problemstellungen aus der Praxis und stellen Projekte zur Diskussion, die im engagierten Meinungsaustausch zwischen Experten und Praktikern entwickelt wurden. Auch eine Handreichung für die Lehrerfortbildung mit zwölf exemplarischen Modellstudien für die Schulpraxis wird in CD-Version den Teilnehmern für ihre spezifische Arbeit im Lehrerbildungsbereich zur Verfügung gestellt.

Das Symposium ist als staatliche Lehrerfortbildung anerkannt. Anmelden können sich Interessierte per E-Mail an Professor Maria-Anna Bäuml-Roßnagl: baeuml-rossnagl@lrz.uni-muenchen.de.

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