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E.ON Bayern-Kulturpreis für LMU-Absolventin

München, 11.04.2008

Bettina Valeska Lotsch, Absolventin der Fakultät für Chemie und Pharmazie der LMU, ist für ihre Doktorarbeit mit dem Kulturpreis Bayern der E.ON Bayern AG ausgezeichnet worden. Das Thema ihrer Arbeit: „From Molecular Building Blocks to Condensed Carbon Nitride Networks: Structure and Reactivity“. Darin untersuchte Lotsch die Synthese und Strukturaufklärung eines polymeren Kohlenstoffnitrides. Die von der 30-Jährigen erstmals vollständig charakterisierten graphitählichen Verbindungen nehmen eine Schlüsselstellung in der Forschung zur Herstellung von superharten Werkstoffen ein. Diese Hochleistungskeramiken könnten in ihren mechanischen Eigenschaften sogar die Härte von Diamant übertreffen und haben damit enormes Potenzial für den Einsatz als hochbeständige Werkstoffe. Derzeit arbeitet Lotsch, gefördert durch ein Feodor-Lynen-Postdoktoranden-Stipendium, im Team von Professor Geoffrey A. Ozin in Toronto, einem weltweit führenden Experten auf dem Gebiet der Materialchemie und Nanotechnologie. Anschließend möchte sie eine Hochschullaufbahn als Wissenschaftlerin einschlagen. Lotsch gehört damit zu den zehn Preisträgern aus der Kategorie „Universitäten“ des jährlich ausgelobten Kulturpreises; ihre exzellente Doktorarbeit wurde mit einem Preisgeld von 4.000 Euro gewürdigt.

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