Ludwig-Maximilians-Universität München
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Neues Forschungsinstitut für Schlaganfall- und Demenzforschung gestiftet

München, 22.07.2008

Die LMU und das Klinikum der Universität München haben insgesamt 130 Millionen Euro für die Gründung und Errichtung eines neuen Instituts für Schlaganfall- und Demenzforschung (ISD) erhalten. Die Kooperationsvereinbarung wurde am heutigen Dienstag im Wissenschaftsministerium von dem Stifter Zygmunt Solorz-Zak, der Universität, dem Klinikum und dem Freistaat Bayern unterzeichnet.

Zygmunt Solorz-Zak ist einer der bedeutendsten Unternehmer Polens und Mehrheitseigner des Polnischen Privatsenders Polsat. Ziel des Stifters ist es, dass auf diesem für die Allgemeinheit infolge der demografischen Entwicklung und der daraus resultierenden „Überalterung“ der Gesellschaft so bedeutsamen Gebiet ein Forschungszentrum geschaffen wird, das höchsten internationalen Anforderungen genügt. Das neue Institut wird sich schwerpunktmäßig auf die Schlaganfallforschung und die Erforschung der vaskulären Demenz - der zweithäufigsten Demenzerkrankung - konzentrieren.

Das von dem Stifter eingebrachte Stiftungsvermögen in Höhe von 100 Millionen Euro, das vom Deutschen Stiftungszentrum zu diesem Zweck gewonnen wurde, dient dazu, den laufenden wissenschaftlichen Betrieb des Institutes dauerhaft zu gewährleisten. Zusätzlich wird für das ISD aus Sondermitteln des Programms „Bayern 2020 plus“ durch den Freistaat Bayern ein 30 Millionen Euro teures Gebäude am Standort Großhadern errichtet und ausgestattet, das Klinikum übernimmt die laufenden Betriebs- sowie Bauunterhaltskosten.

 „Wir freuen uns sehr über diese großzügige Forschungsstiftung“, betonte LMU-Präsident Professor Bernd Huber. „Wir können dem neuen Institut ein hervorragendes wissenschaftliches Umfeld bieten und damit unseren Schwerpunkt in der Demenzforschung weiter stärken und ausbauen. Das Institut soll eine dauerhafte wissenschaftlich Zusammenarbeit zwischen Grundlagen - und klinischer Forschung sichern sowie der Lehre und Ausbildung dienen“, so Huber.

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