Ludwig-Maximilians-Universität München
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Lupe im Nanobereich

Neues Transmissionselektronenmikroskop an der LMU

München, 06.11.2007

Interessierte haben beim Minisymposium auf dem HighTechCampusLMU in Großhadern am 9. November Gelegenheit, das neue Zentrum für Elektronenmikroskopie der LMU zu besichtigen. Forscher der LMU lösen im Zentrum vielfältige Fragestellungen, die von der Physik über die Material- und Nano- bis hin zu den Lebenswissenschaften reichen. Das Zentrum ist mit dem Exzellenzcluster „Nanosystems Initiative Munich“ verwoben, das Wissenschaftler aus Bereichen wie Physik, Biophysik, Physikalische Chemie, Biochemie, Biologie, Elektrotechnik und Medizin zusammenbringt.

Ein zentrales Instrument des neuen Zentrums ist ein neu entwickeltes, 300.000 Volt starkes Transmissionselektronenmikroskop, das mit Hilfe von Elektronenstrahlen eine direkte Abbildung kleinster Objekte möglich macht. In einem ersten Test erreichte das neue Mikroskop eine räumliche Auflösung von 0,1 Nanometer. Damit können Nanostrukturen mit atomarer Auflösung sichtbar gemacht werden. Zusätzlich sind unter anderem elementspezifische und dreidimensionale Abbildungen sowie die gleichzeitige Untersuchung von Struktur und chemischer Zusammensetzung einer Probe möglich.

Das Minisymposium beginnt um 13.15 Uhr im Baeyer Hörsaal, Haus F, auf dem HightechCampusLMU in Großhadern. Zwei wissenschaftliche Vorträge zum Thema Elektronenmikroskopie runden die Veranstaltung ab: Joachim Mayer von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen spricht über neue Methoden der Transmissionselektronenmikroskopie mit atomarer Auflösung; Osamu Terasaki von der Universität Stockholm befasst sich mit Strukturuntersuchungen von porösen Systemen, wie sie etwa in Katalysatoren vorkommen.

Weitere Informationen: www.lmu.de/excellent/nim

Ansprechpartner:
Professor Thomas Bein
Department für Chemie und Biochemie der LMU
Tel.: 089 / 2180 77623
E-Mail: bein@lmu.de

Dr. Markus Döblinger
Department für Chemie und Biochemie der LMU
Tel.: 089 / 2180 77634
E-Mail: markus.doeblinger@cup.uni-muenchen.de

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