Ludwig-Maximilians-Universität München
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4. Arnold Sommerfeld Vortragsreihe

München, 30.03.2007

Vom 16. bis 19. April findet die 4. Arnold Sommerfeld Vortragsreihe statt. Referent ist Professor Anthony J. Leggett von der University of Illinois, USA. Leggett ist ein weltweit führender Wissenschaftler auf dem Gebiet der Theorie der Supraleiter und der Supraflüssigkeiten. Für seine bahnbrechenden Arbeiten wurde er 2003 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet, zusammen mit Vitaly Ginzburg und Alexei Abrikosov.

Bei Supraleitung und Suprafluidität handelt es sich um quantenphysikalische Phänomene. Supraleitendes Material wird beispielsweise in Magnetkameras für medizinische Untersuchungen und in Teilchenbeschleunigern in der Physik verwendet. Kenntnisse über suprafluide Flüssigkeiten liefern Einsichten darüber, wie die Materie in ihrem niedrigsten Energiezustand auftritt.

Flüssiges Helium kann suprafluid werden, so dass die Viskosität bei niedrigen Temperaturen verschwindet. Damit dies geschieht müssen Atome des seltenen Isotops 3He Paare bilden, analog zu den Elektronenpaaren in metallischen Supraleitern. Es war Anthony Leggett, der in den 1970er Jahren die Theorie formulierte, die erklärt, wie die 3He-Atome in dem suprafluiden Zustand wechselwirken und geordnet werden.

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