Ludwig-Maximilians-Universität München
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München leuchtet für die Wissenschaft

München, 08.03.2007

Schon immer war München eine attraktive Stadt für berühmte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Eine gemeinsame Vortragsreihe von Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, Bayerischer Akademie der Wissenschaften, Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Bayerischem Rundfunk und Deutschem Museum stellt die berühmtesten Forscher vor. Die Referenten zeichnen Lebenslinien von berühmten Gelehrten nach, deren Wirken in und für München bedeutsam war. Die diesjährige Vortragsreihe startet am 12. März mit einem Portrait von Georg Simon Ohm.

Die multimedial aufbereiteten Vorträge der Reihe „München leuchtet für die Wissenschaft – Berühmte Forscher und Gelehrte“ lassen Zeitzeugen zu Wort kommen und berichten auch aus dem privaten Leben der berühmten Gelehrten. In den vergangenen Vorträgen der Reihe aus den Jahren 2005 und 2006 wurden bereits berühmte Wissenschaftler wie Friedrich Schelling, Therese von Bayern oder Max von Pettenkofer porträtiert.

Der erste Vortrag der diesjährigen Reihe zeichnet am 12. März das Leben von Georg Simon Ohm nach, der mit der Entdeckung des nach ihm benannten Ohm’schen Gesetzes den Grundstein für die Telegraphie und alle anderen elektronischen Anwendungen bis hin zur modernen Mikroelektronik gelegt hat. Bianca A. Herrmann, Professorin für Physik an der LMU und Abteilungsleiterin am Walther-Meißner-Institut, stellt Leben und Werk des Forschers vor, dessen Traum vom Lehrstuhl an der Universität München sich erst kurz vor seinem Tod erfüllt.

Am 19. März hält Alois Schmid, Professor für bayerische und vergleichende Landesgeschichte an der LMU einen Vortrag über Lorenz von Westenrieder. Der Zeitgenosse Goethes war Literat, doch er beschäftigte sich auch mit Geschichte und Religion. Dabei war seine Motivation eine pädagogische – er wollte seinem Heimatland Bayern Anschluss an die europäische Kulturentwicklung verschaffen.

Der dritte Vortrag der Reihe beschäftigt sich am 26. März mit Joseph von Fraunhofer. Referent Professor Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums und Professor für Experimentalphysik an der LMU, stellt den Autodidakten vor, der mit handwerklichem Geschick und bahnbrechenden Forschungen die Industrialisierung in Bayern vorantrieb. Der Optiker und Physiker Fraunhofer erforschte den Wellencharakter des Lichts und entwickelte zahlreiche optische Geräte.

Alle Vorträge finden statt um 18.00 Uhr in der Großen Aula der LMU, Geschwister-Scholl-Platz 1. Der Eintritt ist frei. Die Vorträge werden im April auch in BR-Alpha ausgestrahlt. Weitere Informationen unter www.br-alpha.de/campus

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