Ludwig-Maximilians-Universität München
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Neue Ausstellung in der UB:

„Zeitreise Japan – Die Freuden der Vergänglichkeit“

München, 16.10.2007

Vom 16. Oktober bis zum 19. Dezember 2007 lädt die Universitätsbibliothek der LMU zu einer Zeitreise in das Japan des 18. und 19. Jahrhunderts ein. Gezeigt wird der Nachlass von Hans Tiedemann, der die 20er- und 30er-Jahre des 20. Jahrhunderts in Japan verbrachte, und dort eine repräsentative Sammlung hochkarätiger Objekte der so genannten Tokugawa-Zeit, einer faszinierenden Literaturepoche, zusammengetragen hat.

Die Tokugawa-Zeit (1603-1868), eine Zeit inneren Friedens und einer weitgehenden Abschottung vom „Rest“ der Welt, war eine der vitalsten, kreativsten und vielgestaltigsten Epochen der japanischen Geschichte. Vor allem die Kultur der Großstädte florierte in einem bisher unbekannten Maße. Parallel dazu entwickelte sich eine Art „Massenliteratur“, in der die urbane, unterhaltungsaffine Bevölkerung sich und ihren Lebensstil feierte: Eine Literatur nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Schauen, eine Literatur, in der Text und Bild gleichwertig waren und in der man leicht eine Vorform der heute weltweit populären „Manga“-Comics erkennen kann. Die auf 13 Vitrinen verteilte, von Prof. Dr. Peter Pörtner, Japan-Zentrum der LMU, konzipierte Ausstellung ist in der Ausleihhalle der UB im Erdgeschoß zu sehen. Die Öffnungszeiten sind Montag bis  Freitag 9 bis 22 Uhr.

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