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LMU wirbt erfolgreich EU-Drittmittel ein

Die LMU hat in Bayern die meisten EU-Fördermittel eingeworben, deutschlandweit erreicht sie Platz zwei.

München, 26.01.2007

Forscherinnen und Forscher der LMU haben in Bayern die meisten EU-Fördermittel eingeworben. Zwischen 2002 und 2006 (Stichtag: 01.01.2006) bezog die LMU 32,9 Millionen Euro aus den Fonds des 6. Forschungsrahmenprogramms (FRP) der EU. Bundesweit kommt die LMU damit auf den zweiten Platz hinter der Universität Stuttgart (35,2 Millionen Euro) und vor der RWTH Aachen (25,9 Millionen Euro). Das sind Ergebnisse einer Studie des EU-Hochschulbüros Hannover/Hildesheim. Insgesamt flossen bis zum Stichtag 569,5 Millionen Euro EU-Fördermittel an deutsche Universitäten.

Aufgeschlüsselt auf Forschungsbereiche ist die LMU im Segment Lebensmittel die aktivste deutsche Hochschule: Sie konnte 4,81 Millionen Euro einwerben, das entspricht etwa 30 Prozent der Fördermittel, die in diesem Segment an deutsche Hochschulen flossen. In den Lebenswissenschaften (Lebensmittelqualität und -sicherheit) wurden 12,82 Millionen Euro bewilligt, was der LMU deutschlandweit den zweiten Platz einbringt. Im Bereich Informationstechnologien, einer typischen Domäne der technikorientierten Hochschulen, erreicht die LMU Platz sieben (5,31 Millionen Euro).

In europäischen Forschungsprojekten kommt der Koordinatorfunktion eine besondere Rolle zu. Betrachtet man die fachspezifischen Programme, an denen insgesamt 54 deutsche Universitäten beteiligt sind, so stellt die LMU die meisten Koordinatoren: In reinen Forschungsprojekten (ohne den so genannten Humanressourcen- und Moblitätsprogrammen) sind von deutschlandweit 143 Koordinatoren elf LMU-Mitglieder.

Für das 7. FRP, das im Januar 2007 gestartet ist und eine Laufzeit bis 2013 hat, wurden die EU-Forschungsmittel um 57 Prozent erhöht. Erstmals soll nun auch die Grundlagenforschung gefördert werden.

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